ÖEHV trauert um ehemaligen Teamkapitän Knoll

Österreichs Eishockey trauert um den ehemaligen Nationalteamkapitän Hermann Knoll. Der gebürtige Wiener verstarb im Alter von 83 Jahren. Knoll spielte über 80-mal für Österreich und nahm an den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo und 1964 in Innsbruck teil. Als Feldhockey-Spieler stand der Wiener 1952 in Helsinki auch bei Sommerspielen auf dem Feld.

Knoll spielte in seiner Karriere unter anderem bei EK Engelmann, dem Wiener EV, dem KAC und dem VSV. Mit Engelmann und dem KAC gewann der spätere Trainer auch Meistertitel. In der Saison 1960/61 war der Wiener mit 50 Treffern Torschützenkönig der österreichischen Liga. Auch als Trainer führte er den KAC zu Meisterehren, und unter seiner Führung schaffte das U20-Nationalteam erstmals den Aufstieg von der Gruppe B in die Gruppe A. Als erster Österreicher versuchte Knoll auch sein Glück in Nordamerika und spielte ein Jahr im Farmteam der Montreal Canadiens.

„Mit Knoll verliert der österreichische Eishockeysport einen Sportler, der Eishockey in vielen Facetten gelebt hat. Er war Spieler, Trainer und viele Jahre Kapitän unserer Nationalmannschaft. Er hat sich in den letzten Jahren besonders um den Nachwuchs gekümmert“, so Verbandspräsident Dieter Kalt, früher selbst Mitspieler von Knoll.