„Löwen“ fixieren Sieg in Nachspielzeit
Bochum-Stürmer Michael Gregoritsch hat in der zweiten deutschen Bundesliga am Samstag bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen 1860 München sein fünftes Saisontor erzielt. Gregoritsch traf vor 16.000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena für den Mittelständler in der 16. Minute mit einem sehenswerten Weitschuss zum 1:0.
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Für die „Löwen“, bei denen Torjäger Rubin Okotie seit Anfang März verletzt fehlt, sorgten Treffer von Marius Wolf (56.) und der eingewechselte Stephan Hain (93.) in der Nachspielzeit noch für den wichtigen Sieg im Abstiegskampf.
Auch Schlusslicht Aalen holte drei wichtige Punkte und konnte damit das Tabellenende zumindest bis Sonntag verlassen. Die Schwaben gewannen gegen den Tabellenfünften Eintracht Braunschweig mit 2:1 (0:0) und können dank einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Tore von Collin Quaner (54.) und Phil Ofosu-Ayeh (69.) drehten die spannende Partie, in der Mirko Boland (51.) zunächst das 1:0 für die Gäste geschossen hatte.
Ingolstadt rückt Aufstieg immer näher
Mit zwei späten Toren hatte der FC Ingolstadt am Freitagabend ein verloren geglaubtes Spiel noch in einen 3:2-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf verwandelt. Das Team des steirischen Trainers Ralph Hasenhüttl baute seine Tabellenführung damit vorerst auf acht Punkte aus und machte einen Riesenschritt Richtung Aufstieg.
Vor 10.606 Zuschauern besorgte Abwehrspieler Marvin Matip in der 96. Minute mit einem verwandelten Freistoß den Siegestreffer für Ingolstadt. Zuvor trafen Mathew Leckie (86.) und Moritz Hartmann (65.) für die Oberbayern, bei denen Österreichs Ersatztormann Ramazan Özcan zwischen den Pfosten stand und Lukas Hinterseer bis zur 77. Minute spielte. Der Finne Joel Pohjanpalo (33.) und Ihias Bebou (74.) waren für die Gäste erfolgreich, bei denen Michael Liendl bis zur 76. Minute auf dem Feld stand.

GEPA/Andreas Pranter
Coach Hasenhüttl kann mit Ingolstadt langsam für die Bundesliga planen
Fortuna-Profi Adam Bodzek sah in dem turbulenten Spiel nach einer Notbremse an Stefan Lex nach nicht einmal einer halben Stunde die Rote Karte (29.). Alfredo Morales scheiterte nach der Schlüsselszene des Spiels jedoch mit dem fälligen Elfmeter an Tormann Michael Rensing (30.). Danach verschuldete Ingolstadts Verteidiger Danilo mit einem verunglückten Rückpass das 0:1. Nach der Pause machte Ingolstadt enormen Druck und steckte auch das Kontertor von Bebou weg. Erst Leckie und danach Matip sorgten für Riesenjubel beim Spitzenreiter.
St. Pauli gelingt Befreiungsschlag
Der Karlsruher SC (Ylli Sallahi auf der Bank) musste sich indes zum Auftakt der 29. Runde mit einem 0:0 in Sandhausen (Stefan Kulovits spielte als Kapitän durch) begnügen, rückte aber vorerst auf Platz drei vor. Im Abstiegskampf feierte der FC St. Pauli ebenfalls in letzter Minute einen umjubelten 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg, in dessen Reihen nur die ÖFB-Legionäre Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf zu überzeugen wussten. Der zweitplatzierte 1. FC Kaiserslautern trifft erst am Montagabend im Heimspiel auf RB Leipzig.
Zweite deutsche Bundesliga
Freitag, 17. April: |
Ingolstadt |
Düsseldorf |
3:2 |
Sandhausen |
Karlsruhe |
0:0 |
St. Pauli |
Nürnberg |
1:0 |
Samstag, 18. April: |
1860 München |
Bochum |
2:1 |
Aalen |
Braunschweig |
2:1 |
Sonntag, 19. April |
Erzgebirge Aue |
FSV Frankfurt |
1:0 |
Darmstadt |
Heidenheim |
1:1 |
Greuther Fürth |
Union Berlin |
2:2 |
Montag, 20. April |
Kaiserslautern |
RB Leipzig |
1:1 |
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