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Halbfinalisten stehen fest

Titelverteidiger Russland, die USA, Kanada und Gastgeber Tschechien stehen als Halbfinalisten bei der Eishockey-WM 2015 in Tschechien fest. Russland besiegte Schweden am Donnerstag in Ostrava in der CEZ Arena mit 5:3, die US-Amerikaner gewannen ihr Viertelfinale gegen die Schweiz 3:1 und revanchierten sich damit für die WM-Halbfinal-Pleite 2013. Olympiasieger Kanada überrollte Weißrussland mit 9:0, Tschechien bezwang Finnland mit 5:3.

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Matchwinner für die Russen in einem hochklassigen Viertelfinale gegen Schweden war Superstar Jewgeni Malkin mit zwei Toren, darunter dem vorentscheidenden zum 4:3 (56.). Russland trifft am Samstag in seinem achten WM-Halbfinale in neun Jahren auf die USA. Dort dürften die Russen prominente Verstärkung erhalten. Stürmerstar Alexander Owetschkin soll sich laut übereinstimmenden Medienberichten nach dem Aus seiner Washington Capitals im NHL-Play-off entschieden haben, direkt zur WM zu fliegen. Owetschkin ist mit Russland bereits dreimal Weltmeister geworden.

Die USA hatten gegen die Schweiz nur zu Beginn Probleme. NHL-Verteidiger Roman Josi aus Nashville hatte die Eidgenossen, Vizeweltmeister von 2013, in Führung geschossen (14.). Im zweiten Drittel drehte der Favorit allerdings durch einen Doppelschlag von Ben Smith (31.) und Charlie Coyle (32.) binnen 57 Sekunden die Partie. Jake Gardiner (52.) erhöhte im Schlussdrittel zum Endstand.

Tor von Jake Gardiner (USA) gegen die Schweiz

AP/Sergei Grits

Das dritte US-Tor besiegelt endgültig das Viertelfinal-Aus der Eidgenossen

Kanada überrollt Weißrussland

Olympiasieger Kanada ließ Weißrussland von Beginn an nicht den Funken einer Chance. Mit dem ersten Schuss der Partie brachte Brent Burns den Olympiasieger bereits nach 27 Sekunden in Führung. Tyler Ennis (8.), Ryan O’Reilly (11., 54.), dreimal Tyler Seguin (18./PP, 24., 51./PP), abermals Burns (52./PP) und Jason Spezza (56.) fixierten den klaren Sieg der Kanadier, die nun auf Gastgeber Tschechien treffen.

Tyler Seguin (Kanada) gegen Weißrussland-Tormann Kevin Lalande

APA/EPA/Filip Singer

Insgesamt neunmal musste der weißrussische Goalie hinter sich greifen

Kanada untermauerte mit dem Kantersieg in der 02-Arena in Prag eindrucksvoll seine Favoritenrolle. Der 24-fache Weltmeister landete seinen achten Sieg im achten Spiel und schoss dabei insgesamt 56 Tore. Knapp verpasst hat die Auswahl von Chefcoach Mike Babcock allerdings mit dem 9:0 gegen Weißrussland den Rekord aus dem Jahr 1994. Damals hatte Finnland im Viertelfinale gegen Österreich mit 10:0 gewonnen.

Jagr lässt Tschechien jubeln

Im Halbfinale bekommen es die Kanadier mit Tschechien zu tun. Superstar Jaromir Jagr schoss die Gastgeber mit zwei Toren beim 5:3 gegen Finnland zum umjubelten Sieg. Jagr traf viereinhalb Minuten vor dem Ende zum 4:3 und erzielte dabei bereits sein sechstes WM-Tor. Der zwölffache Weltmeister nahm damit auch erfolgreich Revanche an den Finnen, die 2014 in Minsk im selben Duell das WM-Halbfinale mit 3:0 gewonnen hatten.

Eishockey-WM in Tschechien, Viertelfinale

Donnerstag:

USA - Schweiz 3:1

(0:1 2:0 1:0)

Ostrava, CEZ Arena, 6.495 Zuschauer

Tore: Smith (31.), Coyle (32.), Gardiner (51.) bzw. Josi (14.)

Strafminuten: 6 bzw. 4

Kanada - Weißrussland 9:0

(4:0 2:0 3:0)

Prag, 02-Arena, 15.126 Zuschauer

Tore: Burns (1., 32./PP), Ennis (8.), O’Reilly (11., 54.), Seguin (18., 24./PP, 51./PP), Spezza (56.)

Strafminuten: 6 bzw. 10

Schweden - Russland 3:5

(0:2 1:1 2:2)

Ostrava, CEZ Arena, 7.248 Zuschauer

Tore: Klingberg (32./PP), Lander(44.), Eriksson (55.) bzw. Mosjakin (11./PP), Schirokow (17.), Malkin (21., 56.), Tarasenko (58./EN)

Strafminuten: 14 bzw. 14

Finnland - Tschechien 3:5

(1:1 1:2 1:2)

Prag, O2 Arena, 17.383 Zuschauer

Tore: Ruutu (18.), Jokinen (24.), Barkov (45.) bzw. Kovar (9., 36./PP), Jagr (34., 56.), Sobotka (60./EN)

Strafminuten: 10 bzw. 6

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