ÖKB stellt personelle Weichen für die Zukunft
Der neue Vorstand von Österreichs Karatebund (ÖKB) hat am Dienstag mit der Besetzung von Trainerposten erste personelle Weichen für die Zukunft gestellt. Der Salzburger Manfred Eppenschwandtner wird demnach wie in den vergangenen Jahren die Betreuung des Kumite-Kaders übernehmen. Als Kata-Trainer ebenfalls einen neuen Vertrag erhielt der Kärntner Marco Kassmannhuber.
Als Bundestrainer für den Nachwuchsbereich ist der Vorarlberger Leistungszentrumscoach Daniel Devigili neu im Amt. „Der Kata-Bundestrainer für Shotkan und der Sportdirektor werden aktuell ausgeschrieben und bei der Vorstandssitzung im Juni bestellt“, verlautete der Karate-Bund.
Neo-ÖKB-Präsident Georg Rußbacher zeigte sich zufrieden: „Die vielen interessanten Bewerbungen haben uns die Entscheidungen nicht leicht gemacht, dennoch sind wir zuversichtlich, den richtigen Weg beschritten zu haben.“
Rußbacher war erst am 18. Mai auf der Generalversammlung in St. Pölten zum neuen ÖKB-Präsidenten gewählt worden und hatte in seiner ersten Amtshandlung das komplette Trainerteam sowie auch Sportdirektor Ewald Roth gekündigt. „Das war ein formeller Akt. Ich will den Verband auf neue, geordnete Beine stellen und ein vernünftiges Arbeiten ermöglichen“, hatte er damals erklärt.