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Lösung muss „schleunigst“ erfolgen

Sportdirektor Alpo Suhonen hat am Samstag auf der 70. Generalversammlung des Österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV) in Innsbruck „schleunigst“ eine Entscheidung betreffend ausländischer Spieler in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gefordert. „In fünf Jahren braucht es eine Reduktion auf sechs bis acht Transferkartenspieler, in zehn Jahren auf vier bis sechs“, sagte Suhonen laut ÖEHV-Aussendung.

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Während der vergangenen drei Jahre habe er das Potenzial des österreichischen Eishockeys gesehen. Um nicht auf dem derzeitigen Level stehen zu bleiben, gebe es kritische Punkte, deren Umsetzung für eine Weiterentwicklung ausschlaggebend seien, meinte Suhonen, dessen Vertrag beim Eishockeyverband im März um zwei Jahre verlängert worden war.

Alpo Suhonen (AUT)

GEPA/Christian Ort

Für Suhonen sind in der EBEL zu viele Transferkartenspieler am Werk

Noch zu wenig Respekt

„Der Schlüssel zum Erfolg im österreichischen Eishockey ist die positive und gemeinsame Zusammenarbeit zwischen dem Verband, der Erste Bank Eishockey Liga, den Landesverbänden und den Clubs“, so der Finne. Suhonen führte das Vorantreiben notwendiger Modernisierung und Professionalisierung in diversen Bereichen an und kritisierte, dass der Respekt gegenüber den österreichischen Nationalmannschaften und dem Programm derselben noch sehr gering sei.

„Während einer Saison wurden vom Internationalen Eishockeyverband vier Wochen definiert, in denen internationale Spiele ausgetragen werden können. Die Nationalmannschaften brauchen für die Entwicklung diese vier Wochen unbedingt. Derzeit hat die A-Nationalmannschaft lediglich zwei dieser Breaks zur Verfügung.“ Dabei sei Eishockey mittlerweile ein Ganzjahressport, andere Nationen seien da weit voraus.

Heimische Spieler nur in Nebenrollen

Die EBEL ist für Suhonen „derzeit eine ausländische Liga mit österreichischen Spielern in der Unterstützerrolle“. Er stellt deshalb folgende Fragen: „Was bewegt einen ausländischen Spieler und auch ausländischen Trainer, nach Österreich zu kommen? Will er das österreichische Eishockey entwickeln? Will er die österreichischen Spieler auf ein anderes Niveau heben? Gibt er einhundert Prozent und volle Leidenschaft dafür, das österreichische Eishockey sowie dessen Spieler und Trainer zu entwickeln? Oder hat er andere Absichten?“

ÖEHV-Präsident Dieter Kalt, der wie seine Funktionärskollegen am 12. Mai in Prag den WM-Abstieg des A-Teams mitansehen hatte müssen, hat in seinem Bericht den Austrian Hockey Board angeführt, der auch der Nationalmannschaft helfen soll. „Im Austrian Hockey Board werden zwischen ÖEHV und der Erste Bank Eishockey Liga, unterstützt von Sportexperten, die notwendigen Beschlüsse und Programme für unsere Nationalmannschaften gefasst. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Miteinander und damit das Ziel einer verbesserten sportlichen Entwicklung im Vordergrund steht.“

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