Viele gute Noten im Zeugnis
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Robert Almer: Sehr gut
Der künftige Austria-Goalie hatte in den Anfangsminuten nichts zu tun. Dass er zuletzt auch bei Hannover nur auf der Bank saß, war ihm nicht anzumerken. In der 28. Minute parierte er dafür einen guten Schuss von Oleg Schatow glänzend, verhinderte das mögliche 0:1 und auch im Verlauf des Spiels immer wieder gute Chancen der Russen. Wird in Zukunft am Verteilkreis in Wien-Favoriten ein absoluter Rückhalt sein.
Florian Klein: Befriedigend
Der Stuttgart-Legionär demonstrierte wie immer seinen Drang zur Offensive, der diesmal jedoch nicht immer angebracht war, riss der Oberösterreicher doch damit oft große Löcher im sonst so disziplinierten Abwehrverbund der Österreicher. Keine wirklich schlechte Leistung von ihm, aber nichts Berauschendes. Ein Wackelkandidat zwischen zwei und drei.
Aleksandar Dragovic: Sehr gut
Der Mann von Dynamo Kiew bewies erneut seine Klasse. In typischer staubtrockener Manier legte er seinen Part als Innenverteidiger aus und erlaubte sich keine Fehler. Dragovic wird in schöner Regelmäßigkeit mit absoluten europäischen Topclubs in Verbindung gebracht, mit solchen Leistungen auch zu Recht. Wird wohl auch in den Notizbüchern der Scouts ein Sehr gut stehen haben.

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Dragovic stellte einmahl mehr seine Klasse unter Beweis
Martin Hinteregger: Gut
Der junge Salzburger hatte zu Beginn im Spielaufbau und mit dem „giftigen“ Stürmerstar Alexander Kokorin so seine Probleme, festigte sich aber im Verlauf der ersten Halbzeit. Auch bei ihm gab es kein großes Zittern, wenn die Russen auf ihn zuliefen. Mit seinen frühen Jahren schon sehr abgeklärt.
Christian Fuchs: Sehr gut
Der Teamkapitän hatte einen wirklich guten Tag. War defensiv wie offensiv top, zeigte vor allem in den ersten 45 Minuten seine Dynamik in der Vorwärtsbewegung. In dieser Form kann sich sein neuer Club Leicester City auf ihn freuen. In der zweiten Hälfte schienen ihn etwas die Kräfte zu verlassen, das Sehr gut hat er sich trotzdem verdient.

Reuters/Maxim Shemetov
Fuchs zeigte sich vor allem in der ersten Hälfte äußerst dynamisch
Stefan Ilsanker: Befriedigend
Als „Ersatz“ für David Alaba vorgesehen, fiel „Ilse“ in den ersten 45 Minuten nicht unbedingt spielerisch auf, brachte aber die übliche Ilsanker-Note - bedingungsloser Einsatz - in die Partie ein. War wie die gesamte Mannschaft auch ohne Ball ständig am Arbeiten. Kein Glanz, dafür verlässlich - Ilsanker eben. Ein guter Dreier.
Julian Baumgartlinger: Gut
Vor dem Match war der Mainzer zuversichtlich und siegessicher, er selbst vergab dann aber die Riesenchance auf das 2:0. Ein Patzer, der jedoch seine gute Leistung nicht trüben sollte. Spielte einen umsichtigen und ruhigen Sechser, auch wenn nicht alles gelang. Er „versteht“ diese Position.
Martin Harnik: Gut
Stuttgarts Flügel war mit seiner Hereingabe von rechts am 1:0 Österreichs beteiligt. Bemühte sich, war für seine Kontrahenten ein unangenehmer Gegenspieler, den man keine Minute aus den Augen lassen durfte. Ein Hauch mehr Zug auf das Tor und Entschlossenheit im Abschluss könnte der gebürtige Hamburger noch vertragen. In der 65. Minute gegen Marcel Sabitzer ausgetauscht, was er mit Unwillen aufnahm.
Zlatko Junuzovic: Sehr gut
Der Standardspezialist von Werder Bremen war von Beginn an der erhoffte Aktivposten im offensiven Mittelfeld. Rackerte, rannte, passte, verschaffte sich mit viel Laufarbeit auch Platz. So stellt sich der Fußballfan einen Zehner vor.

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Junuzovic erfüllte seine Aufgabe sehr, sehr gut
Marko Arnautovic: Gut
Bei Stoke City hat sich das einstige Enfant terrible beruhigt, im Team läuft es seit dem für den 26-Jährigen auch viel besser. Zeigte wie zuletzt auch schon viel Einsatz und hin und wieder ein technisches Gustostückerl. Tauchte in der zweiten Halbzeit etwas ab, dennoch eine gute Partie von Arnautovic, der keine Bälle herschenkt. Dennoch wünscht man sich von einem Spieler seines Könnens einfach auch Tore.
Marc Janko: Sehr gut
Der derzeit vereinslose Stürmer, in Australien zum Spieler des Jahres gewählt, erzielte gegen Russland wohl das österreichische Tor des Jahres. Gegen seinen Fallrückzieher vom Fünfer zum 1:0 in der 33. Minute war Igor Akinfjew machtlos. Machte vorne den Prellbock, aufgrund des Tores ein Einser.

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Mit seinem Tor machte Janko Werbung in eigener Sache
Marcel Sabitzer: Befriedigend
Kam in der 65. Minute für den über den Wechsel nicht glücklichen Harnik, der aber bereits ermattet wirkte. Der künftige Leipziger brachte gleich Schwung in den österreichischen Angriff, der bis dahin in der zweiten Hälfte nicht so auf Touren gekommen war.
Rubin Okotie: zu kurz eingesetzt
Der „Löwe“ hatte im Hinspiel in Wien das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg erzielt. Wurde diesmal in der 75. Minute für den Moskauer-Torschützen eingewechselt. Gefiel als Kurzzeit-Janko-Ersatz.
Sebastian Prödl: zu kurz eingesetzt
Martin Wagner, ORF.at aus Moskau
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