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Nach Amputation der linken Hand

Andreas Schicker, der aktuelle Assistenztrainer von Bundesliga-Absteiger Wiener Neustadt, arbeitet nach seiner Handamputation am Comeback als Profispieler. Günter Kreissl, Sportchef der Niederösterreicher, bestätigte am Donnerstag gegenüber der APA: „Andi hat diesen Traum nie aufgegeben, wieder als Profifußballer aktiv zu werden.“

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Schicker hatte nach einem pyrotechnischen Umfall im November vergangenen Jahres die linke Hand verloren und lebt seither mit einer Prothese. Er möchte im Frühjahr 2016 wieder spielen, wie die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichteten. Konkrete Planungen über einen Zeitpunkt des Comebacks gibt es derzeit allerdings noch nicht.

Andreas Schicker (Wr.Neustadt)

GEPA/Christopher Kelemen

Schicker arbeitet nicht nur als Kotrainer, sondern auch an seinem Comeback

„Er kann uns eine große Hilfe sein“

„Es gibt noch so viele Fragezeichen, Andi kennt einige Extremsituationen, etwa im Zweikampf, noch nicht“, erinnerte Kreissl daran, dass ein Gelingen dieses Unterfangens alles andere als gewährleistet sei. Geplant sei Schickers Rückkehr als Spieler vor seinem Engagement im Trainerstab keineswegs gewesen. Zu fern schien damals die konkrete Möglichkeit der Fortsetzung der aktiven Karriere.

Ob der 29-Jährige im Falle einer Rückkehr den Assistenztrainerposten zurücklegt, steht ebenfalls noch nicht fest. „Diesbezüglich haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, aber eine Doppelfunktion ist durchaus denkbar“, erklärte Kreissl. Keinen Zweifel ließ der Trainer der Neustädter am sportlichen Potenzial Schickers aufkommen: „Wenn er körperlich und mental wieder in Topform kommt, kann er uns eine große Hilfe sein.“

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