Treffer im Minutentakt
Die SV Ried hat ihrem neuen Trainer Helgi Kolvidsson einen torreichen Einstand in einem Pflichtspiel beschert. Die Oberösterreicher schossen den Viertligisten SV Innsbruck in der ersten Runde des ÖFB-Samsung-Cups auswärts mit 15:0 (7:0) vom Platz. In dem kuriosen Schützenfest trafen zwei Ried-Spieler je viermal und zwei Innsbrucker ins eigene Tor.
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In den drei Testspielen davor hatten die Rieder, etwa bei der 2:3-Niederlage nach 2:0-Führung gegen Galatasaray Istanbul, noch wenig Grund zur Freude gehabt. Dafür lief es gegen den unterklassigen Gegner aus Tirol in der ersten Cuprunde umso besser. Daniel Sikorski (29./Elfer, 34., 35., 59) erzielte dabei ebenso einen Viererpack, wie der Spanier Gavilan (72., 81., 82., 84.). Zum Drüberstreuen für die völlig überforderten Tiroler trafen Mario Fettner (16.) und Manuel Niederkircher (55.) ins eigene Tor.

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Sikorski (l.) drehte bei seinem ersten Pflichtspiel für Ried groß auf
Gut in Schuss präsentierte sich mit dem LASK auch der zweite oberösterreichische Club aus den oberen beiden Ligen - aber nur in der zweiten Hälfte. Die Linzer drehten in Parndorf einen 1:2-Rückstand zur Pause noch in einen 7:2-Kantersieg um. Mann des Spiels war dabei Rene Gartler, der nicht nur knapp vor der Pause den Anschlusstreffer für den LASK erzielte, sondern in der zweiten Hälfte noch drei Treffer drauflegte.
Rapid mit Blitzstart
Rapid Wien ist ebenfalls mit einem Torreigen in den Cup gestartet. Die Hütteldorfer feierten bei Regionalligsten SC Weiz einen klaren 5:1 (3:1)-Sieg. Bereits nach sieben Minuten lagen die Wiener vor 2.500 Zuschauern mit 3:0 in Front und ließen in der Folge keine Zweifel mehr am Ausgang des Spieles aufkommen.
Eine erste Entscheidung wurde Rapid-Trainer Zoran Barisic bereits vor Spielbeginn abgenommen. Im Tor feierte Neuzugang Richard Strebinger sein Pflichtspieldebüt im Dress der Grün-Weißen, nachdem Jan Novota wegen einer Darmgrippe ausgefallen war. Für die zweite Entscheidung des Abends sollte sein Team rasch sorgen: Florian Kainz mit einem Doppelpack (2., 6.) und Philipp Schobesberger (7.) erstickten jede Gefahr einer Cupsensation bereits in der Anfangsphase im Keim. Daran änderte auch der Anschlusstreffer der Oststeirer durch Kevin Steiner (10.) nichts.

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Rapid jubelte in Weiz in den ersten sieben Minuten gleich dreimal
In weiterer Folge beruhigte sich das Match etwas. Rapid behielt alle Zügel in der Hand und kontrollierte das Geschehen auf dem Feld, ohne wirklich zwingend zu werden. Auch die Einwechslungen von Steffen Hofmann (60./für Kainz) und Stefan Schwab (63./für Dominik Wydra) änderten wenig am Charakter des Spiels. Robert Beric (68.) und Christian Friedl mit einem Eigentor (87.) sorgten schließlich für das deutliche Ergebnis.
Austria und Altach mit Mühe
Lange Zeit zu kämpfen hatte hingegen die Wiener Austria beim 3:0 in Oberwart. Nach einem 1:0 zur Pause dank Alexander Grünwald (32.) beendete der Bundesligist erst nach dem Seitenwechsel mit Treffern von Alexander Gorgon (67.) und Philipp Zulechner (85.) das Zittern. Deutlich schwerer tat sich SCR Altach. Die Vorarlberger Europacup-Starter mühten sich nach 2:0-Pausenführung zu einem 2:1-Erfolg beim Regionalligisten SV Lafnitz. Hannes Aigner (32./Elfer) und Benedikt Zech (35.) hatten Altach in der ersten Hälfte auf Siegeskurs geschossen. Christian Waldl machte die Partie aber noch einmal spannend (63.).
Erfolgreich startete auch Bundesliga-Aufsteiger SV Mattersburg in den Cupbewerb. Die Burgenländer setzten sich beim 1. SC Sollenau aus der Regionalliga Ost mit 3:0 (1:0) durch. Jano (39.), Sven Sprangler (51.) und Dominik Doleschal (72.) erzielten die Treffer für die Mattersburger. Mit einem knappen 1:0-Sieg schaffte es auch Bundesliga-Absteiger Wiener Neustadt in die zweite Runde. David Harrer erzielte erst in der 84. Minute den Siegestreffer.
Auch die anderen Mannschaften der Erste Liga überstanden ihre Auftakthürden. Wacker Innsbruck musste dafür allerdings Überstunden einlegen. Die Tiroler entschieden die Begegnung mit Blau-Weiß Linz erst im Elfmeterschießen mit 5:4 für sich. Kapfenberg siegte in Allerheiligen 3:0.
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