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Spanien - Italien, Niederlande - Frankreich

Für einige führende europäische Fußballnationen könnte bereits auf dem Weg zur WM 2018 in Russland Endstation sein. Weltmeister Deutschland dagegen ist den großen Namen in der Qualifikation entgangen. Die Deutschen treffen in der europäischen Qualigruppe C auf Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino. Das ergab die Auslosung am Samstagabend in St. Petersburg.

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Deutschland macht sich vorerst keine allzu großen Sorgen: „Eine interessante Gruppe mit guten Gegnern. Wir sind natürlich zufrieden“, sagte Weltmeister-Teamchef Joachim Löw. Den Spielplan erfährt der frühere Tirol- und Austria-Coach wie alle anderen Trainer Sonntagmittag (11.30 Uhr MESZ) vom Europäischen Fußballverband (UEFA).

Duell der Weltmeister von 2006 und 2010

Die auf dem Papier schwerste Gruppe ist Pool A. Dort trifft der WM-Dritte Niederlande auf EM-Gastgeber Frankreich und Schweden, Österreichs Gruppengegner in der laufenden EM-Qualifikation. Dazu loste der deutsche Teammanager Oliver Bierhoff, Siegestorschütze im EM-Finale von 1996, auch noch Bulgarien, Weißrussland und Luxemburg in diese Gruppe.

Antonio Conte

APA/EPA/Valentin Flauraud

Italiens Teamchef Antonio Conte hatte schon leichtere Aufgaben zu bewältigen

In einem Pool befinden sich auch die Weltmeister von 2006 und 2010, Spanien und Italien. Die weiteren Gruppengegner sind Albanien, Israel, Mazedonien und Liechtenstein mit dem österreichischen Teamchef Rene Pauritsch. Lediglich die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde. Die acht besten von neun Gruppenzweiten spielen im Play-off in Hin- und Rückspiel um vier weitere Plätze.

Schottland fordert England heraus

Ein brisantes Duell steht zwischen England und Schottland in Gruppe F bevor. „Diese Auslosung macht viele Leute glücklich“, sagte Schottlands Teamchef Gordon Strachan. Neben den britischen Teams haben in dieser Gruppe auch die Slowakei und Slowenien WM-Hoffnungen. Auf dem Papier besonders ausgeglichen ist Pool I, in dem mit Kroatien, Island, der Ukraine, der Türkei und Finnland nur fünf Teams um die Tickets rittern.

Insgesamt 14 Startplätze stehen Europa für die WM in drei Jahren (14. Juni bis 15. Juli 2018) zur Verfügung. Gastgeber Russland hat einen davon aber bereits fix. Die Russen bestreiten im Rahmen der europäischen Qualifikation Testspiele gegen die fünf Teams der Gruppe H - Favorit Belgien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Estland und Zypern.

Portugal und die Schweiz gelten in Gruppe B als heiße Kandidaten auf die ersten beiden Plätze. Keinen klaren Favoriten gibt es in der ausgeglichenen Gruppe E mit Rumänien, Dänemark, Polen und Montenegro.

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