Themenüberblick

Ausführliches Gespräch in „Thema“

Sechs Wochen nach ihrem Unfall im Stabhochsprung-Training, seit dem Kira Grünberg querschnittsgelähmt ist, arbeitet die 22-jährige Tirolerin in der Rehabilitationsklinik Bad Häring an ihrer Genesung. ORF-Moderator Christoph Feurstein traf sie dort zum Interview. Das ausführliche Gespräch mit Grünberg wurde in „Thema“ ausgestrahlt.

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Grünbergs Gesundheitszustand verbesserte sich bereits deutlich. Nach drei Wochen Therapie kann sie ihre Arme bewegen und fand auch ihre Stimme wieder. Das Atmen muss sie neu erlernen, weil sie ihre Bauchmuskeln nicht mehr einsetzen kann.

Kira Grünberg mit einer Therapeutin

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Kira Grünberg hat in der Reha schon große Fortschritte gemacht

Erinnerungen an Unfall sind vorhanden

Die Erinnerungen an den tragischen Unfall seien vorhanden, wie Grünberg im ORF-Interview schildert: Ihr Vater sei nach dem Sturz zu ihr gelaufen und habe sie aufgefordert, ihre Beine zu bewegen. In Gedanken habe sie das getan, aber selbst gleich gesehen, dass keine Funktion mehr da war. „In den Armen war auch nicht wirklich etwas da. Ein leichtes Zucken, aber ich habe keine Ahnung, ob das wirklich von mir gekommen ist oder doch noch vom Sturz.“

ORF-Interview mit Kira Grünberg

Im „Thema“-Interview erinnert sich Grünberg an ihren Unfall und erklärt, wieso sie ihr Leben trotz Querschnittslähmung „genauso schön“ empfindet.

Ihre Genesungsfortschritte lassen Grünberg nach vorne blicken - wie auch der berührende Zuspruch. „Sobald ich halbwegs bei Bewusstsein war und schon relativ viel mitgekriegt habe, haben meine Eltern immer Briefe von zu Hause mitgenommen und mir vorgelesen. Das bedeutet mir sehr viel und gibt unheimlich viel Kraft. Es ist erstaunlich, wie viele Leute an mich denken, und das ist schon etwas ganz Besonderes,“ sagte die 22-Jährige.

Kira Grünberg im Krankenbett

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Grünberg blickt trotz des Schicksalsschlags optimistisch in die Zukunft

„Genauso schönes Leben“

„Ich lebe einfach so weiter wie früher, außer dass ich jetzt ein bisschen ans Bett gebunden bin und an den Rollstuhl. Aber sonst hat sich irgendwie nichts verändert. Mein Kopf und mein Geist sind gleich geblieben“, strahlt Grünberg fast unglaubliche Lebensfreude aus. „Für mich ist das vielleicht gar nicht so schlimm wie für andere Menschen. Es ist genauso ein schönes Leben. Man freut sich über kleinere Dinge, über die man sich früher nie freuen hätte können.“

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