Titelverteidiger im Viertelfinale zu stark
Österreichs Tischtennis-Damen sind bei den Europameisterschaften in Jekaterinburg im Viertelfinale ausgeschieden. Die ÖTTV-Auswahl unterlag in der Neuauflage des Vorjahresendspiels Deutschland mit 1:3.
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Sofia Polcanova brachte die Österreicherinnen mit einem 3:1-Sieg gegen die Weltranglisten-14. Shan Xiaona zwar in Führung, doch danach war nichts mehr zu holen. Liu Jia und Polcanova jeweils gegen Han Ying und dazwischen Amelie Solja gegen ihre Schwester Petrissa gewannen keinen Satz mehr.
„Es ist natürlich auch Pech, so früh auf Deutschland zu treffen. Gegen alle anderen hätten wir eine gute Chance gehabt. Aber im Endeffekt war die Niederlage gegen Rumänien ausschlaggebend, als Gruppensieger hätten wir die Deutschen frühestens im Halbfinale haben können“, sagte Liu.
Sechster Endrang
Nach einem 3:0-Sieg gegen Portugal unterlagen die ÖTTV-Damen am Dienstag im Spiel um Platz fünf Polen mit 2:3. Österreich lag nach 0:3-Niederlagen von Amelie Solja und Sofia Polcanova gegen Natalia Partyka bzw. Katarzyna Grzybowska bereits 0:2 zurück, Li Qiangbing mit einem 3:1 gegen Natalia Bajor und Polcanova mit einem 3:0 gegen Partyka glichen aber auf 2:2 aus. Die entscheidende Partie verlor dann Solja gegen Grzybowska mit 0:3.
Deutschland schafft Hattrick
Titelverteidger Deutschland fertigte im Finale am Dienstag Rumänien mit 3:0 ab und schaffte mit dem dritten Gold in Serie den erhofften Hattrick. Die Weltranglistenelfte Han Ying, Shan Xiaona und Petrissa Solja holten die Punkte beim siebenten EM-Titel für die deutschen Damen.
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