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Anspruch auf Pflegegeld und Pension

Der tragische Unfall von Kira Grünberg am 30. Juli beim Stabhochsprung-Training in Innsbruck wird als Dienstunfall anerkannt, womit erhebliche Sozialleistungen verbunden sind. Basis ist der Status Grünbergs als Heeressportlerin. Das gab das Sportministerium bekannt. Minister Gerald Klug (SPÖ) hatte Grünberg am Vortag bei ihrer Therapie in der Rehabilitationsklinik Bad Häring besucht.

Die österreichische Stabhochsprung-Rekordlerin erhält damit die Kosten für Behandlung und Rehabilitation ersetzt. Zudem habe sie Anspruch auf Pflegegeld und Pension. Der zuständige Sozialversicherungsträger leistet laut Ministeriumsaussendung auch Zuschüsse zu notwendigen Umbauten und Anschaffungen. Grünberg bleibt bis auf Weiteres Bundesheerbedienstete und soll aus dem Ressort auch darüber hinaus unterstützt werden.

Klug sprach mit der 22-Jährigen über ihr Übungsprogramm, ihre Fortschritte, die Therapie und Pläne. „Kira beweist unglaublich viel Kraft und einen starken Willen“, stellte der Politiker, wie sinngemäß auch schon andere Besucher, fest. Klug wolle sich dafür einsetzen, dass Grünberg der Wunsch nach einem Therapiehund erfüllt wird. Mit Vater und Mutter Grünberg wurde zudem über die dringendsten Anliegen der Familie gesprochen.

Grünberg freute speziell die Aussicht auf einen eigenen Hund: „Ich habe mir schon immer einen Hund gewünscht, und umso mehr freut mich neben dem Besuch von unserem Sportminister an sich, dass er mir diesen Wunsch erfüllen wird.“ Zudem wird das Sportministerium am 19. September, dem „Tag des Sports“, auf dem Heldenplatz über eine Charity-Aktion ein für die Bedürfnisse der Familie Grünberg umgebautes Auto präsentieren.

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