Infantino würde WM auf 40 Teams aufstocken

Der Generalsekretär des Europäischen Fußballverbandes (UEFA), Gianni Infantino, hat mit einem Vorschlag hinsichtlich einer möglichen Aufstockung künftiger WM-Endrunden aufhorchen lassen. Sollte der Schweizer am 26. Februar 2016 zum Nachfolger des zurzeit suspendierten FIFA-Präsidenten „Sepp“ Blatter gewählt werden, würde er sich für eine Teilnehmerzahl von 40 Teams aussprechen.

„Ich habe keine europäische Vision, sondern eine Vision für Fußball“, sagte Infantino am Dienstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Der 45-Jährige wirbt damit offenbar um Stimmen kleinerer Nationen außerhalb Europas, die besonders von einer Aufstockung um acht Teams profitieren würden. Die Pläne könnten allerdings erst nach der WM 2018 in Russland und 2022 in Katar verwirklicht werden.

Neben Infantino bewerben sich um die FIFA-Präsidentschaft der derzeit gesperrte UEFA-Boss Michel Platini, der Jordanier Prinz Ali bin al-Hussein, Musa Bility aus Liberia, der Franzose Jerome Champagne, der asiatische Verbandschef Scheich bin Ibrahim Al Chalifa und Tokyo Sexwale aus Südafrika.