„Zumindest bis zum Ende der Saison“
Die Ära von Paul Gludovatz als Trainer der SV Ried geht nun doch nach der Winterpause weiter. Die Innviertler dementierten am Donnerstag einen Bericht der „Oberösterreichischen Nachrichten“ („OÖN“, Donnerstag-Ausgabe), wonach der 69-Jährige seinen Abschied nehme. „Ich werde der SV Josko Ried zumindest bis zum Ende der Saison als Cheftrainer zur Verfügung stehen“, so Gludovatz in einer Aussendung.
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Die „OÖN“ hatten berichtet, dass Gludovatz nach dem letzten Spiel vor der Winterpause am Samstag gegen Wolfsberg die Rieder verlassen werde. Diesem Bericht widersprach der Verein nach einem vorgezogenen Treffen des Präsidiums mit dem Trainer. Dort habe man diverse offene Fragen ausgeräumt.
Treffen vorgezogen
„Diverse Pressemeldungen verkündeten heute den Rücktritt von Paul Gludovatz als Trainer der SV Josko Ried. Deshalb haben wir jetzt kurzfristig einen Termin mit Präsidiumsmitgliedern und Paul Gludovatz einberufen, den wir eigentlich erst nach dem WAC-Spiel geplant hätten“, so Manager Stefan Reiter in einer Aussendung, „es freut mich, dass sich Paul Gludovatz nach diesem Gespräch dazu entschlossen hat, zumindest bis zum Ende der Saison Cheftrainer zu bleiben.“

GEPA/Florian Ertl
Gludovatz dirigiert die Rieder nun doch bis Saisonende
Gludovatz zeigte sich in der gleichen Aussendung ebenfalls erfreut über das Gespräch. „Ich war über die Dynamik, die dieses Thema heute genommen hat, selbst überrascht. Deshalb habe ich mich bereits jetzt mit dem Präsidium und mit Stefan Reiter zusammengesetzt“, so Gludovatz, „Es freut mich sehr, dass mir der Verein dabei das Vertrauen ausgesprochen hat. Ich werde der SV Josko Ried zumindest bis zum Ende der Saison als Cheftrainer zur Verfügung stehen.“
Rieder Erfolgscoach
Davor war schon länger über die Zukunft des Burgenländers spekuliert worden, nachdem bekanntgeworden war, dass sein Vertrauter und Assistent Gerhard Schweitzer sein Amt in der Winterpause aus privaten Gründen zurücklegen wird. Das Spiel gegen den Wolfsberger AC in der letzten Herbstrunde am Samstag wird damit nicht zum Abschiedsspiel für Gludovatz, der im August nach der fünften Runde Helgi Kolvidsson ablöste.
Für den 69-Jährigen ist es die zweite Ära im Innviertel. Bei seinem ersten Engagement als Trainer der Rieder von 2008 bis 2012 holte Gludovatz den 2011 den österreichischen Cuptitel. Die Oberösterreicher liegen derzeit mit fünf Siegen - allesamt unter Gludovatz - aus 19 Spielen am Tabellenende hinter den punktegleichen Wolfsbergern. Zuletzt zeigten die Rieder jedoch einen Aufwärtstrend. Drei der jüngsten vier Spiele konnten sie gewinnen.
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