Leichtatletin sorgt für Furore
Ins Rampenlicht hat sich heuer die erst seit 3. September 16-jährige Kärntnerin Sarah Lagger geschoben und ihr riesiges Talent in der Leichtathletik unter Beweis gestellt.
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Die junge Kärntnerin holte mit Silber im Siebenkampf bei der U18-WM die überhaupt erste österreichische Medaille bei einer Leichtathletik-Nachwuchs-WM und ist schon österreichische Meisterin im Weitsprung. Zudem liegt sie in der Juniorenweltbestliste im Siebenkampf mit 6.054 Punkten hinter der Ukrainerin Alina Schuk (6.079) auf Platz zwei. Lagger hält drei der heurigen Top-Sechs-Marken.

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Lagger hat 2015 ihr Riesentalent unter Beweis gestellt
„Ich bin so glücklich! Drei Bewerbe von mir waren nicht gut - Hürden, Speer und Kugel - trotzdem bin ich Zweite geworden. Es war ein tolles Erlebnis“, jubelte Lagger nach ihrer WM-Medaille.
Die 6.054 Punkte erkämpfte Lagger, die für ihre Leistungen gemeinsam mit Radsportler Felix Gall mit dem Sporthilfe-Jugendsportpreis 2015 ausgezeichnet wurde, Ende August bei den österreichischen Mehrkampfmeisterschaften in Ried. (100 m Hürden: 13,83; Hoch: 1,79; Kugel: 13,45; 200 m: 25,34; Weit: 6,20 m; Speer: 44,50; 800 m: 2:21,28)

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Gemeinsam mit Felix Gall erhielt Lagger den Sporthilfe-Jugendsportpreis 2015
Werthner traut Lagger viel zu
Die Siebenkampf-Weltbestmarke hält die Chinesin Shen Shengfei seit 1997 mit 6.185 Punkten. Laggers Trainer Georg Werthner traut seinem Schützling zu, diese Marke nächstes Jahr zu knacken: „Sarah hat noch einige Reserven. Ich bin daher zuversichtlich, dass sie auch diesen Rekord übertreffen kann.“
Die aus Spittal an der Drau stammende Lagger war 2008 von ihrem Trainer Georg Werthner bei Sprint-Tests in der Schule entdeckt worden. Im Vorjahr verbesserte sie den österreichischen U16-Rekord auf 5.556 Punkte. „Ich wäre gerne so talentiert gewesen wie Sarah. Es ist wirklich eine Freude, mit ihr zu arbeiten“, sagte der Olympiavierte von 1980.
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