Themenüberblick

Neues Bonussystem

Die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) hat am Mittwoch in Wien unter Anwesenheit aller zwölf Vereine in einer Generalversammlung einige wichtige Beschlüsse gefasst. Darunter fällt die Abschaffung der Try-out-Phase mit der Saison 2016/17. Im sportlichen Bereich wird an einem Bonussystem gearbeitet, mit dem die Ausbildung bzw. der Einsatz österreichischer U24-Spieler belohnt werden soll.

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Diese Idee geht über den Österreicher-Topf in der Fußball-Bundesliga hinaus, für den der Name auf dem Spielblankett reicht. Das EBEL-Bonussystem soll erst bei Eiszeit greifen. Damit hängt die Abschaffung der Try-out-Phase - der Einsatzmöglichkeit von auf Engagement spielenden Akteuren - zusammen. „Damit haben wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan,“, meinte EBEL-Präsident Peter Mennel. „Es wird den jungen nationalen Spielern noch bessere Einsatzmöglichkeiten verschaffen.“

„Bestmögliche Voraussetzungen“

Bereits besiegelt ist eine leichte Adaptierung der neu eingeführten Overtime-Regelung. Nun kommt es schon ab der ersten Unterbrechung nach zwei anstatt bisher drei Minuten zum Spiel drei gegen drei. Schließlich wird schon am Spielplan für die kommenden Saison gearbeitet, in der die Teilnahme des Männer-Nationalteams Anfang September an der Olympiaqualifikation zu berücksichtigen ist. Mennel: „Die Liga und unsere Vereine werden alles daran setzen, um dafür bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen.“

Links: