Dakar-Organisatoren erwägen Rückkehr nach Afrika
Die Veranstalter der Rallye Dakar denken über eine Rückkehr des traditionsreichen Offroad-Rennens nach Afrika nach. „In Südafrika, Angola und Namibia gibt es Terrains, wo man solche Arten von Wettbewerben veranstalten kann“, sagte Renndirektor Etienne Lavigne am Freitag vor dem Start der 38. Auflage in Buenos Aires.
„Wir führen seit zwei Jahren Gespräche in Luanda, der Hauptstadt von Angola“, erklärte Lavigne. „Dort wäre es machbar. Im Norden Afrikas ist es wegen der politischen Lage nicht möglich.“ Nach drei Jahrzehnten in Nordafrika war die Rallye Dakar 2009 wegen Terrordrohungen nach Südamerika übersiedelt.
Am Samstag beginnt die diesjährige Ausgabe. Sie führt durch Argentinien und Bolivien. Die Organisation gestaltete sich schwierig, weil Chile und Peru einen Rückzieher machten. „Dieses Jahr konnten wir das regeln, aber in Zukunft brauchen wir wieder die Unterstützung von mehr Ländern“, meinte Lavigne. Eine Rückkehr nach Chile schloss der Franzose für 2017 nicht aus.