Goalgetter Vardy muss zuschauen
Englands Sensationsteam Leicester City steht vor dem nächsten Schritt Richtung Meistertitel. Der Club von ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs empfängt am Sonntag in der viertletzten Runde Swansea. Der fünf Punkte zurückliegende härteste Widersacher Tottenham tritt am Montag vor eigenem Publikum gegen West Bromwich an. Im Duell mit den Walisern muss Leicester allerdings auf Jamie Vardy verzichten.
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Der Topgoalgetter ist nach seiner Gelb-Roten Karte wegen einer Schwalbe im Spiel vor einer Woche gegen West Ham gesperrt. Dennoch geht Fuchs davon aus, dass seine Truppe auch ohne den 22-fachen Saisontorschützen reüssieren kann. „Ich glaube, wir werden mit dem Ausfall von Vardy umgehen können. Wir haben Selbstvertrauen und Qualität“, sagte der Niederösterreicher der BBC.

AP/Rui Vieira
Vardy legte sich erst auf den Boden und danach mit dem Schiedsrichter an
Für Vardy dürfte Leonardo Ulloa in die Startformation rücken. Erst am vergangenen Sonntag erzielte der Argentinier gegen West Ham in der Nachspielzeit aus einem Elfmeter das 2:2. „Jedes Mal, wenn er von der Bank gekommen ist, hat er eine gute Leistung gebracht“, sagte Fuchs über Ulloa, der in der laufenden Saison erst ein Spiel über die volle Distanz gespielt hat und bei 26 Einsätzen viermal getroffen hat.
Fuchs und Co. haben „nichts zu verlieren“
Gelassen zeigte sich der ÖFB-Teamkapitän auch im Zusammenhang mit der aktuell starken Form von Verfolger Tottenham, der zuletzt am Montag einen souveränen 4:0-Auswärtssieg gegen Stoke feierte. „Da haben sie großartig gespielt, aber der Druck auf uns hat sich deswegen nicht erhöht. Wir haben gar keinen Druck, denn niemand hätte erwartet, dass wir vier Runden vor Schluss mit fünf Punkten Vorsprung auf Platz eins stehen. Wir haben nichts zu verlieren“, betonte Fuchs.
Dieser Meinung schloss sich auch sein Trainer Claudio Ranieri an. „Besorgt waren wir zu Saisonbeginn, als es darum ging, so schnell wie möglich 40 Punkte zu holen. Jetzt genießen wir die Situation“, erklärte der Italiener. „Wir haben es in unseren Händen. Wenn wir den Titel gewinnen, okay. Wenn ihn eine andere Mannschaft gewinnt, auch okay.“
Leicester könnte theoretisch auch noch vom zehn Punkte zurückliegenden Arsenal eingeholt werden. Einziger ernstzunehmender Rivale ist aber Tottenham mit Stürmerstar Harry Kane. „Wir wollen alle unsere restlichen Spiele gewinnen und dann schauen wir, was herauskommt“, sagte der englische Teamspieler. Sein Clubkollege Kevin Wimmer dürfte neuerlich auf der Bank Platz nehmen, weil Stamminnenverteidiger Jan Vertonghen wieder fit ist.
Arnautovic geht mit Stoke bei City unter
Bereits am Samstag lief ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic mit Stoke City in eine 0:4-Pleite bei Manchester City. Fernando (35.) und Sergio Agüero (43.) per Elfmeter stellten die Weichen bereits in der ersten Hälfte auf Sieg. Nach dem Seitenwechsel fixierte Kelechi Iheanach mit einem Doppelpack (64., 74.) den Endstand. Im Rennen um Platz vier, der gleichbedeutend mit einem CL-Quali-Platz ist, liegen die „Citizens“ fünf Zähler vor Lokalrivale Manchester United, das den Rückstand mit einem Sieg am Montag bei West Ham United verkürzen kann.
„Ich glaube, das war ein perfektes Match“, freute sich City-Trainer Manuel Pellegrini, der sich zudem auf eine gelungene Generalprobe für Hinspiel im Champions-League-Halbfinale am Dienstag gegen Real Madrid freuen durfte. „Es war auch sehr wichtig, dass wir uns auf das Spiel konzentriert haben und nicht schon auf Dienstag.“
Englische Premier League
35. Runde
| Mittwoch, 13. April: |
| Crystal Palace |
Everton |
0:0 |
| Samstag, 23. April: |
| Manchester City |
Stoke City * |
4:0 |
| Liverpool |
Newcastle |
2:2 |
| Bournemouth |
Chelsea |
1:4 |
| Aston Villa |
Southampton |
2:4 |
| Sonntag, 24. April: |
| Sunderland |
Arsenal |
0:0 |
| Leicester City ** |
Swansea City |
4:0 |
| Montag, 25. April: |
| Tottenham |
West Bromwich |
1:1 |
| Dienstag, 10. Mai: |
| West Ham |
Manchester United |
20.45 Uhr |
| Mittwoch, 11. Mai: |
| Norwich City |
Watford |
20.45 Uhr |
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