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Pressestimmen zum EM-Titel von Portugal

Portugal

„Publico“: „Der portugiesische Fußball erklimmt in Paris den Gipfel seiner Geschichte. Der Europameister erkämpft sich den Titel mit Leiden, Opfern und Tränen.“

„Jornal de Noticias“: „EM 2016 - diese Geschichte konnte nur ein Happy End haben. Selbst der beste Drehbuchautor der Welt hätte sich eine solche Handlung nicht ausdenken können.“

„Correio da Manha“: „Die EM gehört uns. Wir sind die Champions.“

„A Bola“: „Der Stolz Portugals: Wir sind Europameister! Alle Nationalspieler waren Helden. Zum ersten Mal in der Geschichte dieser Zeitung geben wir allen Spielern die Bestnote Zehn.“

Frankreich

„L’Equipe“: „Niedergeschlagen. Die Geschichte wird sich nicht wiederholen. 32 Jahre nach der Krönung von Michel Platini bei der Euro 1984, 18 Jahre nach der Galavorstellung von Zinedine Zidane gegen Brasilien im WM-Finale, sind die Jungs von Didier Deschamps gestern gefallen gegen Portugiesen ohne Genie (...). Diesen Morgen erwacht Frankreich notgedrungen mit dem Gefühl der Verschwendung.“

„Le Parisien“: „Das war nicht unser Tag. So grausam. ‚Les Bleus‘ haben alles versucht, aber es wurde eine Sache der Verlängerung, die das Moment der Portugiesen bei dieser Euro geblieben ist. ‚Les Bleus‘ haben wieder etwas Licht gebracht, aber sie bleiben in der Nacht. Portugal träumt jetzt vier Jahre lang.“

Großbritannien

„The Sun“: „Wer braucht Ronaldo? Swansea-Flop Eder wird zum Sieger in der Nachspielzeit, schnappt die Ehre weg und schockiert die Gastgebernation.“

„Mirror“: „Ron auf dem Gipfel der Welt! Portugal schlägt Frankreich und wird Europameister 2016 - und ein verletzter Cristiano führt die Party an. Ronaldo beweist erneut, warum er der ultimative Kapitän ist.“

„The Telegraph“: „Portugal 1, Frankreich 0 im Euro-Finale 2016: Die Underdogs überstehen Ronaldos Verletzung, und Eder gewinnt in der Nachspielzeit.“

„The Independent“: „Eders Tor bringt den Sieg über Frankreich, trotz Cristiano Ronaldos gebrochenem Herzen. ... Das Ein-Mann-Team wird also Europameister, schockiert die Gastgebernation ohne den einen Mann, ohne den es angeblich nicht gewinnen kann.“

„The Guardian“: „Cristiano Ronaldos Tränen der Traurigkeit verwandeln sich in Portugals größter Nacht zu Freudentränen.“

Schweden

„Expressen“: „Cristiano hatte das ganze Turnier für alle anderen gespielt, und jetzt spielten alle anderen für ihn.“

„Aftonbladet“: „Vielleicht gewinnt man so Herzen. Er (Ronaldo, Anm.) hat seit 2004 auf das hier gewartet, seit er als Supertalent im Teenageralter dabei war, als das EM-Finale in seiner eigenen Heimatstadt verloren ging. (...) Jetzt hat er endlich gewonnen.“

„Dagens Nyheter“: „Die EM 2016 wird als Beweis für die Kraft des Kollektivs in die Geschichte eingehen. Als Portugals Superstar verschwand, stand die Mannschaft sensationell bei Fuß und gewann das erste Gold für das Land.“

Griechenland

„Efimerida ton Syntakton“: „Unser Mann (Fernandos Santos, ehem. griechischer Teamchef, Anm.) hat den Pokal hochgehoben. Portugal dank des Meisters Santos Europameister.“

„Eleftheros Typos“: „Portugal ist die Königin ... und Santos ist der König.“

„Ta Nea“: „Die Seefahrer haben auch Europa entdeckt! (...) Das Wunder des erfinderischen Fernando Santos hat sich verwirklicht. Irgendwo da oben im Paradies hat der große Eusebio eine Party gefeiert.“

„Goal“: „Gerechtigkeit“

Russland

„Sport-Express“: „Der König Europas! Im Finale der Euro 2016 ist das Unwahrscheinliche eingetreten. Portugal hatte schon in der ersten Halbzeit seinen Spielführer Cristiano Ronaldo verloren. Und dennoch hat die Mannschaft von Fernando Santos in der Nachspielzeit den Favoriten Frankreich besiegt und für sich und ihren Kapitän die Europameisterschaft gewonnen. (...) Dabei hatte die Mannschaft in der Vorrunde dreimal unentschieden gespielt und nur den dritten Gruppenplatz belegt. Daher sollen sie sich bei einem Franzosen bedanken - Michel Platini.“

„Rossijskaja Gaseta“: „Es war die größte Europameisterschaft in der Geschichte. Die Portugiesen haben bei dieser Euro überwiegend die Zuschauer mit ihrem monotonen und allzu pragmatischen Spiel gequält.“

„Kommersant“: „Die Europameisterschaft ist mit einer der unwahrscheinlichsten Fußballgeschichten zu Ende gegangen. Obwohl sie als Außenseiter im Pariser Finale galten und ihren Anführer Cristiano Ronaldo in der ersten Hälfte verloren haben, hat das Schicksal die Portugiesen vor der Niederlage in die Verlängerung gerettet (...) und dem Team den ersten Titel eingebracht.“

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