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Goldtor von Starkl per Kopfball

Bundesligist Admira Wacker Mödling ist mit einem knappen Heimerfolg in das Europa-League-Duell mit Kapaz Ganja gestartet. Die Niederösterreicher setzten sich am Donnerstag in St. Pölten im Zweitrundenhinspiel der Qualifikation mit 1:0 (1:0) durch und gehen damit mit einem dünnen Polster in die entscheidende zweite Partie am Mittwoch in Baku.

Vor der mageren Kulisse von 600 Zuschauern in der NV-Arena war die Admira gegen die Gäste aus Aserbaidschan die klar bessere Mannschaft und dominierte vor allem in der ersten Spielhälfte. Stürmer Dominik Starkl brachte seine Mannschaft in der 41. Minute per Kopfball nach einem Corner verdient in Führung. Im zweiten Abschnitt ließen die Südstädter die letzte Zielstrebigkeit vermissen.

Admira Spieler jubeln

APA/Herbert Pfarrhofer

Ein Aufstiegsjubel in der nächste Woche wäre der Admira zu wünschen

„Die Leistung war heute sehr zufriedenstellend. Wenn man ein Haar in der Suppe finden will, war es die Chancenauswertung. Wir haben vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen. Die Gegner haben in der zweite Hälfte bewiesen, dass sie eine gute Qualität haben. Wir haben eine richtig gute Leistung geboten. Aber wir müssen am Boden bleiben und uns voll konzentrieren auf das Rückspiel“, erklärte Admira-Coach Oliver Lederer nach der Partie.

Führungstor für dominante Admiraner

Die Admira dominierte in der ersten Hälfte klar das Geschehen. Nach einer Viertelstunde hielt die Mannschaft, in der Kapitän Daniel Toth neuerlich fehlte, bei 80 Prozent Ballbesitz. Chancen waren aber dünn gesät, Kapaz machte die Räume mit zwei dicht gestaffelten Ketten eng. Die Niederösterreicher konnten meist bis zum Strafraum relativ ungehindert kombinieren, der letzte Pass gelang aber zu selten.

Maximilian Sax schoss Goalie Simaitis an, Christoph Knasmüllner traf den Ball bei einem Volleyschuss gleich im Anschluss nicht richtig (22.). Sechs Minuten später schoss Maximilian Sax nach Stanglpass von Markus Pavic weit über das Tor. Kurz vor der Pause köpfelte Starkl nach einem Eckball von Knasmüllner von rechts aber doch zur überfälligen Führung ein. Für den Stürmer war es das zweite Tor in der EL-Qualifikation. Kurz darauf scheiterte Nijat Gurbanow (45.) bei der ersten Chance der Gäste aus kurzer Distanz an Jörg Siebenhandl.

Das Siegestor von Starkl

In der 41. Minute leitet Markus Wostry einen Eckball auf Dominik Starkl weiter, der aus kurzer Distanz präzise zum 1:0 einköpfelt.

Admira defensiv nicht gefordert

Nach dem Seitenwechsel prüfte Starkl Simaitis aus spitzem Winkel. In der 68. Minute stand der Ex-Rapidler erneut im Mittelpunkt, als er vom montenegrinischen Schiedsrichter Pavle Radovanovic wegen einer Schwalbe im Strafraum die Gelbe Karte gezeigt bekam. Eine gute Chance ließ der eingewechselte Srdjan Spiridonovic verstreichen, sein Schuss wurde noch abgeblockt (75.). Die Schlussphase blieb ohne Höhepunkte, defensiv war die Admira nicht mehr gefordert.

Für das Team von Coach Lederer geht es in den kommenden Tagen mit einigen Reisestrapazen weiter. Am Sonntag steht in der ersten Runde des ÖFB-Cups die Partie gegen den Dornbirner SV in Vorarlberg auf dem Programm, am Mittwoch findet in Baku das Rückspiel gegen Kapaz statt. Die Auslosung für die dritte Qualirunde zur Europa League steigt bereits am Freitag in Nyon. Der Sieger der Begegnung Admira gegen Kapaz könnte dabei ein Spitzenteam wie West Ham United und Hertha BSC zugelost bekommen.

EL-Qualifikation, zweite Runde, Hinspiel

Donnerstag:

Admira - FC Kapaz 1:0 (1:0)

St. Pölten, NV-Arena, 600 Zuschauer, SR Radovanovic (MNE)

Tor: Starkl (41.)

Admira: Siebenhandl - Zwierschitz, Strauss, Wostry, Pavic - Lackner, Ebner - Sax (58./Spiridonovic), Knasmüllner, Bajrami - Starkl (75./Monschein)

Kapaz: Simaitis - Achundow, S. Alijew, Renan Alves, Rachimow - Gurbanow (72./Jawadow), Daniew, Bajbalajew (73./Alijew), Dario Jr. - Serginho (88./Kurbatow), Ebah

Gelbe Karten: Ebner, Starkl

Beste Spieler: Wostry, Knasmüllner, Starkl bzw. Aliyew, Renan Alves

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