Austria meldet nach Trnava-Spiel Sachbeschädigungen

Am Tag nach dem Europa-League-Spiel gegen Spartak Trnava hat sich die Wiener Austria noch einmal mit den Ausschreitungen vor und nach der Partie beschäftigt. AG-Vorstand Markus Kraetschmer berichtete von schweren Sachbeschädigungen im Sektor der slowakischen Anhänger. Das Rückspiel in Trnava in der kommenden Woche wird zum Risikospiel.

„Das war einzigartig im negativen Sinn“

Zumindest im Stadion seien Krawalle ausgeblieben, berichtete Kraetschmer im Rahmen einer Pressekonferenz. Jedoch seien beispielsweise Kühlschränke demoliert worden. Außerhalb des Happel-Stadions wurde ebenfalls mutwillig randaliert. „So etwas wie gestern haben wir noch nicht erlebt. Das war einzigartig im negativen Sinn“, sagte Kraetschmer.

Für das Spiel in Trnava werden die Sicherheitsvorkehrungen nun verschärft. 1.000 Karten erhält die Austria für ihre Fans, diese werden nur in Wien und nur personalisiert ausgegeben. Für die Busreise der Fans wird auch Polizeischutz abgestellt, wie die slowakischen Behörden versichert hätten. Die Mannschaft reist bereits am Vortag in die westslowakische Kleinstadt. Auch sie wird von der Polizei eskortiert.

Elf Festnahmen nach Krawallen Austria-Match

In Wien hatte es am Donnerstag nach dem Qualifikationshinspiel Krawalle gegeben. Elf Fans wurden festgenommen. Sechs Fans und auch drei Polizisten wurden verletzt.

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