Arena für 10.000 Zuschauer
Die Beachvolleyball-Weltmeisterschaften 2017 werden in Wien auf der Donauinsel stattfinden. Der Internationale Volleyballverband (FIVB) hat am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro den Zuschlag an die österreichische Bundeshauptstadt vergeben. Zum zweiten Mal nach 2001 in Klagenfurt findet eine WM in Österreich statt.
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Der WM-Termin wurde für 28. Juli bis 6. August festgesetzt, Schauplatz wird ein Areal nahe der Floridsdorfer Brücke sein. „Es ist mir eine Ehre, Wien offiziell als Ausrichter der Beachvolleyball-WM 2017 zu verkünden“, sagte FIVB-Präsident Ary Graca. „Ich bin mir sicher, dass die Stadt mit ihrem reichen kulturellen Erbe und der Leidenschaft für Sport einen spektakulären Event veranstalten wird.“
Der Bereich auf der Donauinsel wird in eine 16.000 Quadratmeter große Beachvolleyball-Fläche umfunktioniert werden. Das Fassungsvermögen der EM-Arena wird rund 10.000 Zuschauer betragen, 2.200 Plätze werden für die VIPs bereitstehen. Außerdem wird eine großzügige Public-Viewing-Area aufgezogen werden. In der „Event Area“ sollen auch abends diverse Veranstaltungen stattfinden.
Klagenfurt fällt aus
„Für uns ist es sehr aufregend“, sagte Organisator Hannes Jagerhofer bei der Präsentation. „Wir merken immer wieder, wie sehr Beachvolleyball begeistert. Ich verspreche, es wird das spektakulärste und aufregendste WM-Turnier bisher.“ Jagerhofer dankte auch der Stadt Klagenfurt, wo seit etlichen Jahren die World Tour gastiert. „Ohne Klagenfurt wäre diese WM in Wien nicht möglich gewesen.“

GEPA/Daniel Goetzhaber
Das Stadion in Wien soll jenes in Klagenfurt noch übertreffen
Durch die WM-Ausrichtung gibt es 2017 kein Klagenfurt-Event, in Kärnten waren zuletzt die Fördermittel für die Veranstaltung gekürzt worden. Dort hatte Jagerhofer mit seiner Agentur viele Jahre mit großem Publikumserfolg World-Tour-Turniere sowie zwei Europameisterschaften (2013, 2015) ausgerichtet.
„Das bedeutet für uns sehr viel“
Auch ÖOC-Präsident Karl Stoss und ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel waren zum feierlichen Akt nach Rio gekommen. „Es ist wirklich ein großer Moment für uns“, meinte Stoss. „Österreich ist glücklich, das damit der Sommersport wieder nach Wien gebracht wird. Wir werden einen guten Job machen.“ Tourismusdirektor Norbert Kettner hob die Lage der Location hervor, in unmittelbarer Nähe der U-Bahn-Linien U1, U4 und U6.
ÖVV-Präsident Peter Kleinmann bezeichnete den FIVB-Zuschlag als große Ehre: „Das bedeutet für uns sehr viel. Nach Rio ist der nächste große Weltevent (im Beachvolleyball, Anm.) in Wien, die WM 2017. Es kommen die besten Beachvolleyballer und Beachvolleyballerinnen nach Wien, in die lebenswerteste Stadt der Welt. Hannes Jagerhofer als bester Beachvolleyballl-Promoter der Welt wird ein unglaubliches Spektakel daraus machen.“
Alexander Horst kommentierte die WM-Entscheidung für die österreichische Bundeshauptstadt aus der Sicht eines Spielers. „Das ist natürlich ein großes Gefühl. Bis jetzt war Klagenfurt unser Heimturnier und jetzt Wien, wo ich geboren bin und lebe. Viel besser geht es nicht. Für nächstes Jahr ist es das große Highlight. Wenn man die Bilder sieht, das ist Gänsehautfeeling.“
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