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Klare Zweisatzniederlage

Der Auftakt ins Beachvolley-Spektakel an der Copacabana von Rio de Janeiro hat für Clemens Doppler und Alexander Horst mit einer ernüchternden Niederlage geendet. Die Österreicher mussten sich im ersten Gruppenspiel den Italienern Alex Ranghieri und Adrian Carambula klar mit 0:2 (14:21 13:21) geschlagen geben.

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Doppler/Horst fanden gegen die Italiener von Beginn an nicht in die Partie. Die Österreicher waren Ranghieri/Carambula in allen Bereichen unterlegen und gingen nach 41 Minuten Spielzeit als verdiente Verlierer vom Feld. Doppler/Horst treffen nun am Montag (20.30 Uhr MESZ) auf die top gesetzten brasilianischen Weltmeister und Lokalmatadore Alison/Bruno. Zum Abschluss geht es am Donnerstag (05.00 Uhr MESZ) gegen die Kanadier Josh Binstock/Sam Schachter.

Clemens Doppler/Alexander Horst und Alex Ranghieri/Adrian Carambula

APA/AFP/Leon Neal

Beim ersten Auftritt von Doppler/Horst war noch viel Platz auf den Tribünen

Die Österreicher zogen nach ihrem verpatzten Auftritt entsprechend enttäuscht Bilanz. „Sie haben sehr gut gespielt, wir überhaupt nicht. Dann wird es natürlich schwer gegen so einen Gegner“, sagte ein frustrierter Horst. Auch Doppler war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt. Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Unser Aufspiel und Service hat nicht funktioniert. Im Endeffekt ist aber noch nichts passiert. Wir werden versuchen, es am Montag besser zu machen.“

Carambulas Sky-Serve als Problem

Gleich das erste Service des Turniers war ein Sky-Serve von Carambula, und es sollten noch viele folgen. Der 28-Jährige ist der einzige Spieler auf der Tour mit einem solchen, in hohem Bogen und mit viel Spin in das gegnerische Feld gedrehten Aufschlag. Doppler/Horst hatten sich gut darauf vorbereitet, Horst diese Service-Art auch mehr als „Showelement“ bezeichnet. Das ÖVV-Duo verlor dann auch bei keiner einzigen Annahme direkt den Punkt.

Aber dennoch war dieses Service entscheidend. „Die Annahme war schwieriger als sonst, weil der Wind sehr gedreht hat im Stadion“, meinte Horst. „Der Ball bewegt sich dann in der Luft sehr viel, und du weiß nicht genau, wo er runterkommt.“ Doppler stimmte dem bei: „Wir haben nicht gedacht, dass er so viele Sky-Serves macht. Aber insgeheim habe ich es befürchtet. Der Wind hat immer gedreht. Damit haben wir unser Spiel nicht aufziehen können. Es ist bei einem so konstant drehenden Wind sehr schwierig.“

Doppler/Horst starten mit Niederlage

Für Clemens Doppler und Alexander Horst hat das Beachvolleyball-Turnier mit einer glatten Niederlagen begonnen. Die Österreicher wurden von den Italienern Alex Ranghieri und Adrian Carambula in zwei Sätzen abserviert.

Ranghieri dominiert am Block

Ein fast noch größeres Problem sah Horst aber in der Blockleistung von Ranghieri. „Er ist wahrscheinlich der derzeit beste Blockspieler der Welt. Er hat uns viel Druck gemacht, und wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden.“ Die Italiener hingegen schon, und da waren sie nicht mehr zu stoppen. „Sie sind spielerische Typen. Wenn sie drinnen sind, dann spielen sie ganz locker und sich in einen Rausch hinein. Dann kann es so ausgehen, wie es ausgegangen ist.“

Im Endeffekt traten so viele neue Faktoren ein, dass die exakte Analyse der Gegner ad absurdum geführt wurde. „Wir haben gewusst, dass wir nicht die Favoriten sind. Sie waren heuer bis auf einmal immer in den Top Ten, wir nicht“, musste Doppler einräumen. „Aber es war einfach ein unerwartetes Spiel. In der Statistik, die wir haben, waren viel weniger Sky-Serves. Diese Lockerheit, ein Spiel zu genießen, haben wir halt nicht gehabt.“

Ein großes Ärgernis für die beiden waren zudem die Challenge-Entscheidungen, ähnlich dem Hawk-Eye im Tennis. Ende des ersten Satzes wurde einer Challenge der Österreicher nicht stattgegeben, obwohl das Video Gegenteiliges gezeigt und Ranghieri zugegeben hatte, dass er den Angriffsball am Block noch berührt hatte. Auch eine Entscheidung zu Beginn des zweiten Satzes lief gegen Doppler/Horst. „Die Entscheidungen waren eine Katastrophe“, sagte Doppler.

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