Teamchef mit Viernationenturnier zufrieden

Das Viernationenturnier in Schwechat von Freitag bis Sonntag hat für Kestutis Kemzura, Teamchef der österreichischen Basketballer, seinen Zweck erfüllt. Die Mannschaft habe sich im Hinblick auf die anstehende EM-Qualifikation verbessert, konstatierte er nach den Spielen gegen Slowenien, Island und Polen. Dass nur ein Sieg dabei herausschaute, schmeckte dem ehrgeizigen Litauer jedoch nicht.

Beim 71:79 zum Abschluss gegen Polen lieferten die Österreicher laut Kemzura ihr „bestes Spiel“ im Turnier ab. Damit sei er zufrieden, aber „nicht glücklich, weil wir eben verloren haben“. Kleinigkeiten hätten den Ausschlag gegeben. Mit dem einen oder anderen Defensiv-Rebound mehr und dem einen oder anderen Ballverlust weniger wäre ein Sieg drinnen gewesen. Für die Intensität im Spiel - dem dritten binnen knapp 48 Stunden - hatte Kemzura in seiner Analyse lobende Worte parat.

Der Montag war einer der letzten freien Tage für die Spieler vor der EM-Qualifikation. Ab 31. August treffen die ÖBV-Herren auf die Niederlande, Deutschland und Dänemark. Die Vorbereitung wird ab Dienstag in St. Pölten fortgesetzt.