Ogier nach zweiter Deutschland-Etappe in Front

Weltmeister Sebastien Ogier hat am Samstag auf der zweiten Etappe der Deutschland-Rallye im Raum Trier die Führung übernommen.

Der französische VW-Werksfahrer geht mit 33,4 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Andreas Mikkelsen aus Norwegen in den Schlusstag. Dritter war der Spanier Dani Sordo (+37,0 Sek.), nur vier Zehntel vor dem Belgier Thierry Neuville (beide Hyundai).

Schwerer Unfall von Lefebvre

Überschattet wurde der zweite Tag von einem schweren Unfall von Stephane Lefebvre. Der französische Citroen-Pilot kam auf der zehnten Sonderprüfung „Panzerplatte“ mit extrem hoher Geschwindigkeit von der Strecke. Lefebvre und sein Kopilot Gabin Moreau wurden noch am Unfallort medizinisch erstversorgt und anschließend mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen.

Dort wurden Frakturen und innere Verletzungen festgestellt, laut Auskunft der Ärzte bestand aber keine Lebensgefahr, teilten die Veranstalter mit. Moreau wurde noch am Samstagnachmittag am gebrochenen linken Knöchel operiert.

„Langer und schwieriger Rallye-Tag“

„Zunächst bin ich erleichtert, dass es Stephane Lefebvre und Gabin Moreau nach dem schweren Unfall den Umständen entsprechend gut geht“, betonte deshalb Spitzenreiter Ogier, der nach einem „langen und schwierigen Rallye-Tag sehr zufrieden“ war. „Der Vorsprung ist zwar beruhigend, aber noch liegen etwa 60 Prüfungskilometer in den Weinbergen vor uns. Und dass dort immer etwas passieren kann, wissen wir auch aus eigener Erfahrung“, so der Franzose.