Starker Beginn für Pepo Puch in Dressur

Ein vielversprechender Auftakt ist Pepo Puch und seinem Pferd Fontainenoir im Dressurreiterbewerb der Paralympics in Rio gelungen. Das Duo erhielt im ersten Teil des Teambewerbs 74,000 Punkte und rangierte damit auf dem zweiten Platz hinter dem Briten Lee Pearson (75,280).

Pepo Puch

GEPA/Christopher Kelemen

In der Teamwertung lag Österreich nach dem ersten der vier Reiter damit sogar voran, da Pearson nicht im Teambewerb reitet. Puch bildet gemeinsam mit Julia Sciancalepore, Michael Knauder und Thomas Haller das ÖPC-Quartett in Rio. Die Teamkonkurrenz besteht aus zwei Teilen, wobei jeweils die besten drei Reiter gewertet werden.

Gold und Bronze in London 2012

Einzelmedaillen werden für die zweite Prüfung des Teambewerbs und für die Kür vergeben. Da holte Puch 2012 in London Bronze und Gold. Auch mit neuem Pferd - der Wallach Fontainenoir kommt wegen der besseren Flugverträglichkeit anstelle der Stute Fine Feeling zum Einsatz - zählt der 50-Jährige zu den Medaillenanwärtern.

Dass Fontainenoir den Veterinärcheck am Samstag nicht im ersten Anlauf geschafft hatte, bereitete Puch keine Kopfzerbrechen. Am Sonntag klappte alles („Wir haben gewusst, dass alles passt“) und das Duo lieferte eine starke Vorstellung ab. „Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte der Steirer.

Das gelang dem durch eine Rückenmarksverletzung im Lendenwirbelbereich gelähmten Puch durch weitere Steigerungen gegenüber London. „Ich kann nun schon fast die gesamte Kür aussitzen“, betonte der frühere Vielseitigkeitsreiter. Dadurch klappe das Zusammenspiel von Mensch und Pferd noch besser.