Auch QPR-Trainer Hasselbaink unter Verdacht

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Nach den Enthüllungen der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ zu Sam Allardyce steht nun auch der ehemalige Chelsea-Profi Jimmy Floyd Hasselbaink, der im Juli 1995 auch bei der Vienna ein Probetraining absolviert hat, unter Korruptionsverdacht.

In einem verdeckt aufgenommenen Video der Zeitung soll der 44-Jährige zugestimmt haben, für ein Honorar von mehr als 60.000 Euro einem vermeintlichen Investor aus dem Fernen Osten bei Transfererlösen zu helfen. Solche Beteiligungen verbietet der Englische Fußballverband (FA).

Hasselbaink, der mittlerweile Trainer des Zweitligisten Queens Park Rangers (QPR) ist, beteuerte seine Unschuld. Sein Arbeitgeber kündigte eine interne Untersuchung an, sprach dem Niederländer aber zunächst „vollstes Vertrauen“ aus.

Teamchef verliert Job

Als Folge der Enthüllungen des „Daily Telegraph“ hatte Englands Nationaltrainer Allardyce am Dienstag seinen Job verloren. In heimlich gedrehten Aufnahmen ist zu sehen, wie Allardyce zwei Undercover-Reportern, die er für Geschäftsleute hielt, Tipps zum Umgehen von Transferregeln gibt. Am Donnerstag verlor der Kotrainer des Zweitligisten FC Barnsley, Tommy Wright, seinen Job. Wright soll laut Videomitschnitt Schmiergelder kassiert haben.