Themenüberblick

Duell mit Färöer wohl bedeutungslos

Österreichs U21-Team ist im Rennen um die Teilnahme am Play-off zur EM 2017 in Polen in der Rolle des Beobachters. Die vier besten Zweiten der insgesamt neun Gruppen erreichen das Play-off. Die ÖFB-Auswahl hat Platz zwei in Gruppe sieben hinter den souveränen Deutschen jedenfalls bereits sicher.

Am Freitag (16.30 Uhr, live in ORF Sport +) sollte der ÖFB-Nachwuchs, der fünf Zähler Rückstand auf Rang eins hat, auf den Färöern wohl drei Punkte einfahren. Doch die Inselkicker aus dem Norden sind fixes Schlusslicht, Zähler gegen sie werden daher in der Endabrechnung der Gruppenzweiten laut UEFA-Reglement nicht eingerechnet. Für den Weg ins Play-off entscheidend könnte werden, welche Resultate die übrigen Spiele der Ausscheidung bringen.

Spitzenduell gegen Deutschland nächste Woche

Ein direktes Duell gegen Deutschland um die Tabellenspitze am Dienstag, dem letzten Spieltag, in St. Pölten scheint unrealistisch: Die bei acht Siegen in acht Spielen haltende DFB-Elf müsste Freitagabend zu Hause gegen den Fünften Russland schon Punkte liegen lassen, um es noch einmal spannend zu machen.

Neben Gastgeber Polen haben sich bis dato Dänemark und Portugal fix für die erstmals mit zwölf Mannschaften ausgetragene Europameisterschaft von 16. bis 30. Juni qualifiziert.

Trainer Gregoritsch plagen Personalsorgen

U21-Teamchef Werner Gregoritsch bezeichnete die Färöer als unangenehmen Gegner: „Das haben wir im Heimspiel zu spüren bekommen“, erinnerte Gregoritsch an das mühevolle 1:0 in Wien. „Die Mannschaft ist sehr robust und zweikampfstark und pflegt ein schnelles Umschaltspiel. Auch aus Standards werden sie immer wieder gefährlich. Dazu kommen auch die äußeren Bedingungen mit starkem Wind sowie der Kunstrasen“, erklärte der ÖFB-Nachwuchscoach.

U21-Teamchef Werner Gregoritsch

GEPA/Christian Ort

Gregoritsch nimmt das Gastspiel auf den Färöern nicht auf die leichte Schulter

Dennoch sei die Qualität seiner Spieler hoch genug, um sich darauf einstellen zu können. Verzichten muss Gregoritsch allerdings auf mehrere Akteure. Hinspieltorschütze Ylli Sallahi und Xaver Schlager sind krank, Konrad Laimer trat die Reise wegen muskulärer Probleme nicht an. Über seinen Einsatz gegen Deutschland wird erst entschieden.

Ebenso nicht mit von der Partie ist Kapitän Dominik Wydra, der eine Gelb-Sperre absitzen muss. Alexander Schlager und Christian Gartner sind verletzt, Arnel Jakupovic und Maximilian Wöber für die U19 in der EM-Qualifikation im Einsatz. Sascha Horvath fehlt nach einer Angina, kurzfristig fiel auch Ersatztorhüter Markus Kuster mit einer Fußprellung aus.

Links: