Kunstrasenfelder auf Krebsgefahr untersucht

Die niederländischen Behörden lassen viele Fußballfelder aus Kunstrasen auf mögliche Gesundheitsgefahren untersuchen. Das teilte das nationale Institut für Umwelt und Gesundheit am Montagabend in Zeist bei Utrecht mit. Anlass waren Warnungen von Wissenschaftlern im niederländischen TV, dass das Kunststoffgranulat auf den Feldern möglicherweise krebserregende Stoffe enthalte.

Dutzende von Amateurvereinen hatten daraufhin beschlossen, vorerst die Felder nicht zu benutzen. Das sei nicht nötig, erklärte das Institut, empfiehlt aber, nach der Nutzung zu duschen. Die Wissenschaftler hatten in einer TV-Sendung erklärt, dass die Folgen für die Gesundheit nur unzureichend untersucht worden seien.

Der niederländische Fußballverband erklärte, dass die Felder den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Der Verband will das Ergebnis der Untersuchung abwarten, ehe über Maßnahmen entschieden werde. Das Ergebnis soll in einigen Wochen vorliegen.