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Knapp zwei Wochen bis zur Eröffnung

Der Karatesport begibt sich in knapp zwei Wochen in der Linzer TipsArena auf die große Bühne. Bei den 23. Weltmeisterschaften von 25. bis 30. Oktober in Oberösterreichs Hauptstadt präsentieren rund 2.500 Aktive und Betreuer aus 130 Nationen ihren Sport, wobei 21 österreichische Karateka in Aktion treten. In 16 Klassen sind da auch einige Medaillenanwärter darunter.

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Als solche gelten etwa Alisa Buchinger (Klasse bis 68 kg) und Bettina Plank (bis 50 kg) als Europameisterinnen 2015. „Es ist von jedem Sportler ein Traum, einmal Weltmeister zu werden“, sagte Buchinger am Dienstag. Ähnlich äußerte sich ihre Vorarlberger Teamkollegin: „Die WM ist das Wichtigste und das Größte. Es ist unbeschreiblich, dass wir das daheim haben.“

Vorschau auf Karate-WM in Linz

An die 2.500 Sportler werden in Linz erwartet. Österreichs Medaillenhoffnungen sehen die WM als große Chance, den Sport bekannter zu machen.

„Wollen die bisher beste WM veranstalten“

WM-OK-Chef Ewald Roth hat vorerst alle Hände zu tun, um die WM vorzubereiten. „Wir wollen die bisher beste WM veranstalten“, erklärte der Funktionär. 25.000 Besucher sind eingeplant, sie sollen die Lokalmatadore antreiben. „Daheim ist das Feeling ganz etwas anderes“, erläuterte der Salzburger Stefan Pokorny, der in der Kumite-Klasse bis 75 kg an den Start geht. „Man muss schauen, dass man diesen Spaß vom Publikum auch auf die Matte bringt.“

Alisa Buchinger und Bettina Plank

APA/Herbert Pfarrhofer

Alisa Buchinger und Bettina Plank bieten eine kleine Vorführung

Gekämpft wird in den Hauptstilrichtungen Kata und Kumite, in Einzel- und Team-Bewerben. Während es bei Kata um die Exaktheit der Technik gegen einen imaginären Gegner geht, ist Kumite der Zweikampf. Zum zweiten Mal nach Bremen 2014 kämpfen auch Sportler mit Behinderung in den Klassen Sehbehinderung, Rollstuhl und mental behindert um WM-Medaillen, und zwar gänzlich in das Programm eingebunden.

Während das österreichische Nationalteam dieses Wochenende noch ein Trainingslager in Salzburg absolviert, wird in Linz am WM-Rahmenprogramm gefeilt. Es wird an jedem der fünf Wettkampftage ein Karatewert vermittelt. Die Schwerpunkte sind Kultur, Verantwortung, Menschen mit Behinderung, Kunst und Sport. Ein Hit soll das WM-Lied „We are Karate“ von Andie Gabauer werden.

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