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Admira gibt sich keine Blöße

Der LASK ist am Dienstag im Achtelfinale des ÖFB-Samsung-Cups seiner Favoritenrolle gegen SKU Amstetten nur mit Mühe gerecht geworden. Der Erste-Liga-Club setzte sich beim Regionalligisten erst nach Verlängerung mit 4:3 durch. Bundesligist Admira Wacker gab sich hingegen keine Blöße. Die Niederösterreicher gewannen das Derby in Wiener Neustadt mit 3:1.

Der Kapfenberger SV kam ebenfalls souverän weiter. Die Obersteirer fertigten Regionalligist SV Lafnitz auswärts mit 5:1 ab. Eine kleine Überraschung gab es in Grödig, wo der mittlerweile nur noch in der Regionalliga spielende SV den Erste-Liga-Club WSG Wattens mit 1:0 ausschaltete.

Der LASK durfte sich bei schwierigen Platzverhältnissen in Amstetten über einen Start nach Maß freuen. Nach einem weiten Einwurf traf Fabiano (8.) überlegt ins lange Eck. Der Brasilianer war es auch, der Amstetten-Goalie David Affengruber ein weiteres Mal bezwang (36.). Der Ostligist hielt aber voll dagegen, legte einen mutigen Auftritt hin und kam auch noch vor der Pause zurück. Mit Patrick Lachmayr war ein ehemaliger Linz-Akademie-Spieler mit einem Volley von der Strafraumgrenze erfolgreich (40.).

Amstetten kämpft sich in Verlängerung

Obwohl die Linzer gleich nach Wiederbeginn von einem groben Affengruber-Schnitzer profitierten, den Rene Gartler ausnützte (51.), schafften sie es nicht, die Partie richtig zu kontrollieren. Die Niederösterreicher steckten nie auf und wurden dafür belohnt. „Joker“ Fabian Rülling verkürzte zuerst auf 2:3 (83.) und leitete mit einer Hereingabe, die Michael Lageder ins eigene Netz lenkte (88.), auch den Ausgleich ein. In der Verlängerung hatte der Favorit dank Dominik Reiter (96.) aber den längeren Atem.

Lukas Deinhofer (Amstetten) and Rajko Rep (LASK)

GEPA/Mario Kneisl

Der LASK hatte in Amstetten mehr Mühe als erwartet

Die Admiraner gingen in Wiener Neustadt voll fokussiert zur Sache und ließen keinen Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen. Patrick Schmidt rechtfertigte seine Aufstellung schon nach vier Minuten mit dem schnellen 1:0. Der 18-Jährige war in seinem fünften Saisonpflichtspiel bei den Profis aus kurzer Distanz erfolgreich. Dem nicht genug, bereitete der Vertreter des wiedergenesenen Christoph Monschein auch den zweiten Treffer vor, seine Hereingabe konnte Eldis Bajrami (44.) verwerten. Dazwischen hatte Dominik Starkl die Stange getroffen (13.).

Admira macht kurz nach Pause den Sack zu

Nach Seitenwechsel machte die überlegene Admira vor 1.500 Zuschauern gleich den Sack zu, Innenverteidiger Markus Wostry köpfelte nach einem Eckball ein (52.). In der Folge verwalteten die Gäste bei strömendem Regen das Ergebnis. Den Ehrentreffer Wiener Neustadts durch Markus Rusek (73.) konnten sie leicht verkraften, da die Schlussoffensive der Rene-Wagner-Truppe ergebnislos blieb.

Markus Wostry (Admira) gegen Domenik Schierl (Wr.Neustadt)

GEPA/Christopher Kelemen

Das 3:0 durch Wostry (li.) war die Vorentscheidung

Kapfenberg hatte in Lafnitz nur in der ersten Hälfte Mühe, geriet da auch durch Julian Tomka (31.) in Rückstand. Joao Victor leitete aber mit dem Ausgleich (43.) rasch seine eigenen „Torfestspiele“ ein. Mit drei Treffern innerhalb von zehn Minuten (56., 58., 66./Elfmeter) avancierte der 22-jährige Brasilianer endgültig zum absoluten Matchwinner und Viererpack-Schützen. Vier Tore sind ihm in dieser Saison auch in der Liga bisher gelungen. Für den Schlusspunkt sorgte Daniel Geissler (88.).

Grödig untermauert seine Topform

Wattens hatte demgegenüber keinen Grund zum Jubeln. Der Erste-Liga-Aufsteiger musste sich nach einem Gegentor von Mersudin Jukic (75.) in Grödig geschlagen geben. Bitter ist für die Tiroler auch, dass sich Stürmer Benjamin Pranter im Training am Rist verletzte. Die Grödiger untermauerten ihre Topform. In der Regionalliga West sind sie mit 13 Siegen bei nur einem Remis und einer Niederlage voll im Aufstiegsrennen. Spitzenreiter USK Anif ist nur aufgrund des um neun Treffer besseren Torverhältnisses nach Abschluss der Hinrunde voran.

ÖFB-Samsung-Cup, Achtelfinale

Dienstag:

SV Grödig - WSG Wattens 1:0 (0:0)

Tor: Jukic (75.)

Wiener Neustadt - Admira Wacker Mödling 1:3 (0:2)

Tore: Rusek (73.) bzw. Schmidt (4.), Bajrami (44.), Wostry (52.).

SV Lafnitz - Kapfenberger SV 1:5 (1:1)

Tore: Tomka (31.) bzw. Joao Victor (43., 56., 58., 66./Elfmeter), Geissler (88.)

SKU Amstetten - LASK 3:4 n.V. (1:2, 3:3)

Tore: Lachmayr (40.), Rülling (83.), Lageder (88./Eigentor) bzw. Fabiano (8., 36.), Gartler (51.), Reiter (96.)

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