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Stimmen zu Österreich - Irland

Marcel Koller (ÖFB-Teamchef): "Wir wussten, dass es ein Geduldspiel wird, dass die Iren sehr gut in der Defensive stehen, grundsätzlich mit zehn Mann hinter dem Ball stehen. Wir hatten vor der Pause zwei Chancen, haben aber das Tor leider nicht gemacht und dann kurz nach der Pause aus einem Konter das Gegentor bekommen.

Wenn du vorne links den Ball verlierst, darfst du hinten rechts nicht das Tor bekommen. Das Momentum ist nicht auf unserer Seite. Wir machen vorne nicht die Tore. Es sind Kleinigkeiten. Wichtig ist, dass wir noch sechs Spiele haben, es sind 18 Punkte noch zu vergeben. Es wird eng werden, wir müssen noch mehr zusammenrücken."

Julian Baumgartlinger (Kapitän Österreich): „Das war wieder sehr bitter für uns. Die Iren haben es darauf angelegt, sehr gut zu verteidigen, das haben sie sehr gut gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht, gutes Gegenpressing gespielt, kaum Konter zugelassen, alles im Keim erstickt. Anfang zweiter Hälfte passiert genau das, ein Konter, und der ist drin. Das haut so ein Spiel für uns zusammen. Sie haben dann mit sehr viel Intensität und ihren Stärken verteidigt, und wir machen unsere Chancen nicht rein. Das reicht dann nicht. Wir lassen die Effizienz missen.“

Alessandro Schöpf (ÖFB-Mittelfeldspieler): „Es war sehr schwierig für uns. Sie sind defensiv super gestanden. Es war daher sehr schwierig für uns, Torchancen herauszuspielen. Wir haben die Lücken nicht gefunden. Sie haben sehr kampfbetont gespielt und haben unser Spiel damit kaputt gemacht.“

Martin O’Neill (Teamchef Irland): „Die Österreicher haben uns zu Beginn unter Druck gesetzt, aber wir haben dem Druck standgehalten und waren in der zweiten Hälfte wirklich stark. Die Österreicher werden enttäuscht sein, aber sie haben noch immer eine Chance auf die WM. Die Gruppe wird eng bleiben. Die Mannschaften werden einander gegenseitig Punkte wegnehmen. Es ist noch ein weiter Weg zur WM.“

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