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McIlroy kämpft um Weltranglistenführung

Die Golf-Europa-Tour hat ihren letzten Schauplatz der Saison erreicht. In Dubai geht ab Donnerstag das Finale in Szene. Anders als der Titel DP World Tour Championship sagt, spielen dort die besten 60 der Jahreswertung der kontinentalen Tour um den mit mehr als 1,2 Millionen Dollar belohnten Sieg. Für Bernd Wiesberger geht es um einen guten Abschluss.

Der Burgenländer legte zuletzt eine starke Serie hin. In den jüngsten sechs Turnieren seit 8. September war er zweimal Zweiter und weitere dreimal unter den ersten sieben platziert. Am Donnerstag (8.50 Uhr MEZ) schlägt er im Jumairah Golf Estate gemeinsam mit dem Engländer Lee Westwood ab, der die Jahreswertung schon zweimal gewonnen hat.

„Ich habe mich gut mit dem Kurs angefreundet“

„Es ist nicht mein Lieblingsplatz, das Kursdesign gibt nicht so viel her“, gab Wiesberger zu. Dennoch erzielte der 31-Jährige dort zuletzt respektable Ergebnisse und war im Vorjahr 17. „Ich habe mich gut mit dem Kurs angefreundet und weiß, wo ich nicht hin schießen soll“, sagte der aktuelle Elfte der Saisonwertung.

Bernd Wiesberger

APA/AFP/Marwan Naamani

Wiesberger belegte im Vorjahr den 17. Platz

Rory McIlroy kämpft in Dubai unterdessen um die Weltranglistenführung. Der Nordire hat als aktuell Vierter nur eine winzige Chance, die Jahreswertung in Europa erneut für sich zu entscheiden - auf der US-PGA-Tour hat er die FedEx-Serie aber heuer schon gewonnen. Um den Australier Jason Day an der Spitze der Weltrangliste abzulösen, muss er in dem Acht-Millionen-Dollar-Turnier allerdings seinen Vorjahressieg wiederholen.

Schwede Stenson Favorit auf Nummer eins

„Es gibt viel, worum ich diese Woche spiele, das ist ein riesiger Ansporn“, sagte McIlroy, der zuletzt im August 2015 die Nummer eins war. Als Favorit für den ersten Platz in der Saisonwertung gilt der Schwede Henrik Stenson, der das Finale in Dubai 2013 und 2014 gewonnen hat. „Ich bin in einer sehr guten Position, ich könnte mir nichts Besseres wünschen“, sagte der 40-jährige Tour-Spitzenreiter.

Hätte McIlroy auch das erste Turnier der Dreierfinalserie in Antalya bestritten, wäre ihm der Sprung an die Spitze vermutlich leichter gefallen. Wegen Sicherheitsbedenken verzichtete er aber als einer von wenigen Spielern auf ein Antreten in der Türkei.

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