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0,90 Sekunden Rückstand auf Löseth

Trotz des Fehlens von Anna Veith und Eva-Maria Brem haben die ÖSV-Damen ihre Chancen auf einen Stockerlplatz beim RTL in Killington gewahrt. Stephanie Brunner fuhr im ersten Durchgang mit Startnummer 18 noch auf den vierten Platz und greift nach ihrem ersten Weltcup-Podest. Ihr Rückstand auf die Halbzeitführende Norwegerin Nina Löseth beträgt in der Entscheidung (18.45 Uhr, live in ORF eins) 0,90 Sekunden.

Auf Rang zwei klassierte sich die Französin Tessa Worley (+ 0,09). Dritte ist die Italienerin Federica Brignone (0,64). Hinter Brunner liegen einige Läuferinnen knapp beisammen. So hat die auf Rang acht liegende Lokalmatadorin Mikaela Shiffrin einen Rückstand von 1,15 Sekunden auf Löseth. „Ich wusste, dass die Piste brechen wird. Der Schnee ist sehr weich“, sagte Löseth, die ihre Startnummer eins perfekt ausnützte, im ORF-Interview.

Löseth fährt zur Zwischenbestzeit

Mit Startnummer eins nutzt die Norwegerin Nina Löseth die gute Piste und erzielt in 59,47 Sekunden die Bestzeit im ersten Durchgang.

Sölden-Siegerin Gut ausgeschieden

Der Start des ersten Laufs musste wegen technischer Probleme beim TV-Signal um 40 Minuten verschoben werden. Danach ging aber das erste Weltcup-Rennen an der US-Ostküste seit 25 Jahren über die Bühne, wobei die diffusen Licht- und die weichen Pistenverhältnisse den Damen Schwierigkeiten bereiteten. Prominentestes Opfer wurde die Schweizerin Lara Gut. Die Siegerin des Weltcup-Auftakts in Sölden schied bereits nach der ersten Zwischenzeit aus.

Brunners Angriff wird belohnt

Danach mutierte der Riesentorlauf zum Startnummernrennen. Kaum eine Läuferin brachte noch eine Top-Ten-Zeit ins Ziel. Einzig Brunner trotzte den Bedingungen und stellte ihre aktuelle Hochform unter Beweis. Die 22-Jährige, die in Abwesenheit von Veith und Brem die neue ÖSV-Nummer eins im RTL ist, zeigte eine sehr engagierte Fahrt und hielt den Rückstand für die Entscheidung in Grenzen.

Brunners erster Durchgang

Als beste Österreicherin liegt Stephanie Brunner nach dem ersten Durchgang auf dem vierten Rang.

„Die Piste war schon unruhig, aber ich habe mir nur gedacht, dass ich Gas geben muss, um vorne mitfahren zu können. Das ist mir gut gelungen“, sagte Brunner, die in Sölden mit Rang vier ihr bisher bestes Weltcup-Resultat geholt hatte. „Es gibt noch einen zweiten Durchgang. Ich werde einfach versuchen, noch einmal mein Bestes zu geben. Dann geht sich vielleicht ein noch besseres Ergebnis wie in Sölden aus“, erklärte die Tirolerin.

Von den restlichen ÖSV-Damen schaffte noch Michaela Kirchgasser die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Die 31-jährige Salzburgerin klassierte sich vorerst auf dem 15. Rang (2,11). Katharina Truppe liegt nach dem ersten Lauf auf dem 22. Platz (3,43). Bernadette Schild verpasste als 33. die Entscheidung um 0,59 Sekunden. Nina Ortlieb belegte den 41. Rang (5,65). Elisabeth Kappaurer, Rosina Schneeberger und Ricarda Haaser schieden aus.

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