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Aufwärtstrend soll weitergehen

Das Ziel der österreichischen Skispringer, wesentlich besser als zuletzt in den Weltcup-Winter zu starten, ist erfüllt: In bisher vier Bewerben haben Stefan Kraft und Manuel Fettner bzw. gemeinsam mit Michael Hayböck und Andreas Kofler auch im Team-Bewerb drei dritte Plätze geholt. Auf der dritten Station in Lillehammer soll dieser Trend fortgesetzt werden.

ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin bietet für den Norwegen-Trip, der für sein Team am Feiertag neuerlich in den hohen Norden führt, vorerst das gleiche Sextett auf. Neben den erwähnten Adlern sind das auch Markus Schiffner und Clemens Aigner, die in bisher drei Einzel-Konkurrenzen noch ohne Weltcup-Punkt geblieben sind.

Umso erfreulicher ist die Rückkehr von Fettner und Kofler in die Weltspitze. Neben Kraft, der bisher die Ränge neun, vier und drei in den Einzeln schaffte, sorgten Fettner (4./3./9.) und Kofler (8./6./8.) bisher für unerwartete Konstanz in den Top Ten.

Skispringer Andreas Kofler

GEPA/Harald Steiner

Routinier Kofler meldete sich in der Weltspitze zurück

Der sonst gemeinsam mit Kraft als Koteamleader etablierte Hayböck klagte zuletzt über Rückenprobleme und verpasste am Sonntag als 31. das Finale. Der Oberösterreicher musste das Krafttraining reduzieren, sollte bis Lillehammer aber wieder fit sein.

Schlierenzauer in Warteposition

Das ÖSV-Team trainierte am Mittwoch noch in der Ramsau bzw. in Seefeld auf den Schanzen, ehe es zum zweiten Mal nach dem Auftakt in Ruka nach Skandinavien geht. Nach Lillehammer reist der Weltcup-Tross bereits zur Tournee-Generalprobe nach Engelberg in die Schweiz.

Ob vielleicht sogar Gregor Schlierenzauer mitreist, ist offen. Das will er unmittelbar davor entscheiden. Der 26-jährige, 53-fache Weltcup-Rekordsieger möchte sich in der kommenden Woche auf einer noch nicht bestimmten Großschanze versuchen. Die Teilnahme an der Vierschanzentournee hatte der Tiroler ja schon vor längerer Zeit ausgeschlossen.

Am Wochenende beginnt in Vikersund übrigens auch der Kontinentalcup, in dem zusätzliche Startplätze für den Weltcup vergeben werden. Österreich hat aktuell sechs von sieben möglichen. Die Damen setzen ihren Weltcup am Wochenende mit zwei Bewerben im russischen Nischnij Tagil fort.

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