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Spannung vor Riesentorlauf-Entscheidung

Marcel Hirscher hat die Chancen auf seinen ersten Saisonsieg im Riesentorlauf gewahrt. Der Salzburger liegt nach dem ersten Lauf in Val d’Isere auf Platz drei. Für die Bestzeit sorgte der Franzose Alexis Pinturault (FRA), der 0,65 Sekunden vor dem Deutschen Stefan Luitz in die Entscheidung (12.30 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) startet. Weitere zwei Hundertstel dahinter lauert Hirscher.

Auch die weiteren ÖSV-Asse boten Topleistungen. Roland Leitinger reihte sich mit 1,05 Sekunden Rückstand auf Platz vier ein, Philipp Schörghofer kämpfte sich trotz groben Schnitzers auf den fünften Platz, 1,20 Sekunden verlor der Salzburger auf die Bestzeit. Platz sechs teilen sich der Deutsche Felix Neureuther und der Norweger Leif Kristian Haugen (+1,22).

Bestzeit für Pinturault

Eine Woche nach dem Sieg seines Landsmanns Mathieu Faivre brachte sich Pinturault mit einer nahezu perfekten Fahrt in Poleposition.

Den neunten Platz nimmt mit Christoph Nösig (1,39) ein weiterer ÖSV-Läufer ein - Elfter ist Mathieu Faivre (FRA), der beim ersten Riesentorlauf in Val d’Isere vor einer Woche seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert hatte, diesmal aber schon im ersten Lauf 1,60 Sekunden auf die Bestzeit einbüßte. Weitere drei Hundertstel dahinter lauert mit Victor Muffat-Jeandet ein weiterer Franzose. Der Norweger Henrik Kristoffersen verlor bei seinem Saisondebüt 1,68 Sekunden auf Pinturault und die Bestzeit.

„Hatte zu wenig Grip“

Hirscher jedenfalls hat die Hoffnung auf den Sieg im RTL noch nicht aufgegeben. Im Ziel haderte er mit seiner Leistung und offenbar noch mehr mit dem Material, das auf der eisigen Piste nicht griff. „Ich hatte einfach wenig Grip, es war schwierig. Im zweiten Lauf heißt es angreifen und besser machen als im ersten“, sagte der Salzburger im ORF-Interview.

Hirscher auf dem Weg zu Platz drei

Hirscher kämpfte mit dem Grip auf der eisigen Piste. Die Hoffnung auf den Sieg hat der Salzburger noch nicht aufgegeben.

Die anspruchsvolle Face de Bellevarde hatte sich für ihn aber schon in der Vergangenheit als guter Boden erwiesen. Vier Riesentorläufe (2009, 2012, 2013, 2015) und einen Slalom (2010) konnte er hier für sich entscheiden. Vor fast genau sieben Jahren holte er als damals 20-Jähriger seinen ersten von insgesamt bereits 40 Weltcup-Siegen.

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