Themenüberblick

Aufstieg spätestens 2018

Spätestens im Sommer 2018, wenn die österreichische Bundesliga nach der Reform von zehn auf zwölf Vereine aufgestockt wird, soll auch Wacker Innsbruck wieder erstklassig sein. „Meine Aufgabe muss es sein, den Club dorthin zu führen, wo er hingehört“, betonte Neo-Trainer Karl Daxbacher am Montag bei seiner Präsentation zum Trainingsauftakt in Tirols Landeshauptstadt.

Der 63-jährige Niederösterreicher, der 2007 den LASK und zuletzt im Vorjahr SKN St. Pölten in die Bundesliga geführt hat, übernimmt beim aktuellen Tabellenfünften der Ersten Liga, dem zwölf Punkte auf Spitzenreiter LASK fehlen, von Thomas Grumser. Dieser hatte am 21. September nach der Trennung vom Schweizer Maurizio Jacobacci das Traineramt interimistisch übernommen und den Traditionsclub vom achten Platz wieder ins gesicherte Mittelfeld geführt.

Daxbacher tritt Arbeit in Tirol an

In Tirol ist der Trainingsstart gleichsam ein Neustart. Mit dem Ziel „Zurück in die Bundesliga“ hat der neue Wacker-Innsbruck-Trainer Karl Daxbacher am Montag offiziell seine Arbeit angetreten.

Lob für Interimscoach Grumser

„Die Entwicklung der Mannschaft unter Thomas Grumser war sehr gut, diesen positiven Weg will ich weitergehen. Unter seiner Führung ist eine Mannschaft gewachsen, die zusammenhält und alles gibt. Sie hat 19 Punkte aus den letzten zehn Spielen geholt. Hätte sie das auch in den ersten zehn Runden geschafft, wäre Wacker Innsbruck nah am Aufstiegsziel dran“, lobte Daxbacher ausdrücklich die Arbeit von Grumser, der als Trainer der zweiten Mannschaft weiterhin eng mit ihm zusammenarbeiten und gleichzeitig die Ausbildung zur UEFA-Pro-Lizenz in Angriff nehmen wird.

Wacker-Trainer Karl Daxbacher

GEPA/Andreas Pranter

Karl Daxbacher freut sich schon auf seine Arbeit in Innsbruck

„Für mich ist es ein Privileg, als Trainer bei einem der 20 Bundesliga-Clubs zu arbeiten, denn es gibt genug Trainer, die auf Jobsuche sind. Ich sehe das auch als Vertrauensvorschuss an“, gab der Ex-Austria-Trainer weiters zu Protokoll. Gleichzeitig erinnerte er an die großen Zeiten von Innsbruck in den 1970er Jahren: „Als ich als Spieler zur Austria gekommen bin, war Wacker Innsbruck das Nonplusultra in der österreichischen Liga.“ Aus diesem Grund habe er sich „geehrt gefühlt, dass Wacker an mich herangetreten ist“, gestand Daxbacher.

In den verbleibenden 16 Runden der Frühjahrssaison soll der Punkteschnitt der jüngsten zehn Spiele gehalten werden und Wacker Innsbruck dann als Favorit in die Saison 2017/18 starten. „Man soll eine Saison nie aufgeben, aber um den Aufstieg noch zu schaffen, müsste schon sehr viel zusammenspielen. Es ist vieles möglich, aber nicht realistisch“, erklärte Daxbacher.

Links: