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Eder verpasst auch WM-Generalprobe

Simon Eder muss auch die WM-Generalprobe in Antholz auslassen. Die Formkurve seiner Teamkollegen zeigt vier Wochen vor dem Saisonhöhepunkt hingegen nach oben. Julian Eberhard bestätigte als Sprint-Zweiter in Ruhpolding seine Topverfassung, Dominik Landertinger fand dort zurück ins Spitzenfeld, auch Daniel Mesotitsch lief erstmals in diesem Winter in die Top Ten.

Der auch schon in Bayern fehlende Eder ist nach seiner Grippe erst zu Wochenbeginn wieder ins leichte Training eingestiegen. Die Antholz-Bewerbe ab Donnerstag auf der fordernden Höhenlage von 1.600 Metern kommen für den WM-Bronzemedaillengewinner von Oslo noch zu früh. Eder konzentriert sich bereits voll auf die WM-Vorbereitung. Die Titelkämpfe in Hochfilzen beginnen am 9. Februar.

Chefcoach sieht mannschaftliche Geschlossenheit

ÖSV-Cheftrainer Reinhard Gösweiner bedauert den Ausfall von Eder in Antholz, wo ein Einzel, ein Massenstart und eine Staffel auf dem Programm stehen. „Es ist natürlich schade, weil es doch die letzte Chance auf die Staffel-Generalprobe in der Einser-Besetzung gewesen wäre. Aber so sehen wir, wer sich vielleicht für die Heim-WM noch anbieten kann“, sagte Gösweiner, der Lorenz Wäger und Fabian Hörl (Weltcup-Debüt) zum Einsatz bringen wird.

Trainer Reinhard Gösweiner

GEPA/Felix Roittner

Chefcoach Reinhard Gösweiner sieht sein Team für die Heim-WM gerüstet

Die Leistungen seines Teams in den letzten Rennen seien jedenfalls erfreulich. „Ich hoffe, dass wir bei den Herren dort anschließen können, wo wir in Ruhpolding aufgehört haben. Zuletzt sind wir mannschaftlich sehr geschlossen aufgetreten und haben bewiesen, dass die Formkurve nach oben zeigt“, erklärte der Coach.

Landertinger „wird besser und besser“

Landertinger war in Ruhpolding mit den Rängen sechs und neun fast schon wieder der Alte. „Die Form wird besser und besser. Ich bin sehr glücklich, weil ich eine harte Zeit hatte“, meinte der im Herbst von einem Bandscheibenvorfall gebremste Tiroler. Vor Weihnachten hatte den Olympiazweiten überdies eine Erkältung zurückgeworfen.

Mittlerweile überwiegt beim Einzel-Vizeweltmeister von Oslo 2016 im Hinblick auf die WM in Hochfilzen aber wieder die Zuversicht. „Die Laufform ist sehr gut, ich hoffe, es wird in den nächsten drei Wochen noch ein bisschen besser“, betonte Landertinger.

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