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Salzburg startet mit Sieg in Pick Round

Die UPC Vienna Capitals haben sich in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom 0:5-Heimdebakel gegen den KAC erholt. Die Wiener feierten bei den TWK Innsbruck Haien einen 4:2-Sieg und verteidigten mit dem ersten Erfolg nach drei Pleiten die Führung in der Pick Round. Red Bull Salzburg (5:2 in Bozen) und der KAC dank eines 4:1 gegen die Liwest Black Wings Linz folgen mit zwei bzw. drei Punkten Rückstand.

In der Qualifikationsrunde scheint es auf einen Dreikampf um die letzten zwei Viertelfinal-Plätze hinauszulaufen. Die Moser Medical Graz 99ers übernahmen dank eines 3:2-Siegs in Dornbirn mit zehn Punkten die Führung vor dem EC Villacher SV (neun), der sich bei Fehervar AV19 mit 2:6 geschlagen geben musste. Vizemeister Orli Znojmo (acht) ist nach einem 2:1 bei Olimpija Ljubljana auch noch voll im Rennen.

Caps legen Blitzstart hin

Nach dem Debakel gegen den KAC hatte Trainer Serge Aubin eine Reaktion gefordert - die bekam er auch gleich in den Anfangsminuten. MacGregor Sharp nach 74 Sekunden und Sascha Bauer (3.) brachten die Wiener schnell mit 2:0 in Führung. Nach einem Timeout fanden aber auch die Innsbrucker Haie ins Spiel. Die Tiroler machten viel Druck und kamen zweimal bis auf ein Tor heran, konnten die Partie aber nicht drehen.

Jubel der Capitals

GEPA/Amir Beganovic

Die Capitals hatten nach drei Niederlagen wieder Grund zur Freude

„Der Doppelschlag gleich zu Beginn war auch gut für unser Selbstvertrauen“, erklärte Caps-Coach Aubin. „Die Niederlage gegen den KAC hat natürlich ein paar Spuren hinterlassen. Aber ich wollte eine Reaktion meiner Mannschaft sehen und sie ist gekommen. Innsbruck hat uns immer wieder unter Druck gesetzt. Aber meine Jungs haben gekämpft. Es waren heute viele positive Aspekte dabei“, meinte der Kanadier.

KAC setzte Erfolgslauf fort

Der KAC entschied das Duell der beiden Sieger der ersten Runde hochverdient für sich. Die Klagenfurter nahmen die gute Form aus Wien mit und nominierten auch die Partie gegen die Black Wings. Die Linzer hatten es in erster Linie ihrem starken Torhüter Michael Ouzas zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Der KAC kletterte mit den zwei Siegen von Rang sechs auf Platz drei und wurde erstmals in dieser Saison in der Stadthalle mit Standing Ovations verabschiedet.

Meister Salzburg, dessen Auftaktpartie verschoben worden war, stieg mit einem Sieg in Bozen in die Zwischenrunde ein. Die Entscheidung in einem über weite Strecken ausgeglichenen Match fiel im Überzahlspiel im Schlussdrittel, als Thomas Raffl (47.) und Andreas Kristler mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (50.) jeweils im Powerplay die „Roten Bullen“ mit 4:2 in Führung brachten.

Trio setzt sich in Qualifikationsrunde ab

In der Qualifikationsrunde hat sich bereits nach zwei Runden ein Trio abgesetzt, für die Dornbirn Bulldogs ist das Viertelfinale mit acht Punkten Rückstand schon weit weg. Die Vorarlberger fighteten gegen die Grazer glücklos und mussten sich trotz 35:17-Torschüssen geschlagen geben. Matchwinner für die 99ers war Kyle Beach, der sein Team im Mitteldrittel mit einem Doppelschlag innerhalb von 92 Sekunden (34./35.) auf 3:1 voran brachte.

Der VSV, der verletzungsbedingt auf Torhüter Olivier Roy verzichten musste, geriet in Fehervar bis zur 18. Minute mit 0:3 in Rückstand. Miha Verlic verkürzte mit zwei Powerplay-Treffern jeweils kurz vor der Pause auf 2:3, doch Csanad Erdely machte im Schlussdrittel mit zwei Treffern für Fehervar alles klar.

Erste Bank Eishockey Liga

Sonntag:

Zweite Platzierungsrunde

KAC - Linz 4:1

(1:0 2:1 1:0)

Klagenfurt, 3.460 Zuschauer

Tore: Lundmark (17.), Ganahl (22.), Kreuzer (36.), Harand (53.) bzw. Piche (30.)

Strafminuten: 6 bzw. 6.

Südtirol - Salzburg 2:5

(1:1 1:1 0:3)

Bozen, 3.326 Zuschauer

Tore: Metropolit (16.), Reid (35.) bzw. Rauchenwald (5.), Kristler (23., 50./PP), Raffl (47./PP), Hughes (59./empty net)

Strafminuten: 9 plus Spieldauerdisziplinar Metropolit bzw. 14

Innsbruck - Vienna Capitals 2:4

(1:2 0:1 1:1)

Innsbruck, 2.000 Zuschauer

Tore: Bishop (9./PP), Spurgeon (43./Penalty) bzw. Sharp (2., 48./PP), Bauer (3.), Ferland (40.)

Strafminuten: 4 bzw. 14.

Zweite Qualifikationsrunde

Dornbirn - Graz 2:3

(1:1 0:2 1:0)

Dornbirn, 1.820 Zuschauer

Tore: D’Alvise (12.), Livingston (49.) bzw. McLean (7./PP), Beach (34./PP, 35.)

Strafminuten: 6 bzw. 8

Fehervar - VSV 6:2

(3:1 0:1 3:0)

Szekesfehervar, 2.820 Zuschauer

Tore: Sofron (15.), Sarauer (17.), Koger (18.), Erdely (42., 51.), Schiestel (56./PP) bzw. Verlic (20./PP, 40./PP)

Strafminuten: 8 bzw. 10

Ljubljana - Znojmo 1:2

(1:0 0:1 0:1)

Hala Tivoli, 710 Zuschauer

Tore: Groznik (20.) bzw. Boruta (30.), Podesva (56.)

Strafminuten: 8 bzw. 6

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