ÖTV-Damen besiegen Georgien in Fed-Cup

Österreichs Fed-Cup-Team ist am Donnerstag mit einem 2:1-Sieg über Georgien seinem Ziel, den Klassenerhalt in der Europa/Afrika-Zone 1 in Tallinn zu schaffen, sehr nahe gerückt. Die Truppe von Kapitän Jürgen Waber könnte diesen schon am Freitag feiern, wenn die favorisierten Polinnen ebenfalls Georgien in Pool A bezwingen.

Julia Grabher und Barbara Haas

GEPA/Walter Luger

Barbara Haas, die schon gegen Polen den Einzelpunkt geholt hatte, musste im zweiten Gruppenmatch mit einem 0:1 im Rücken auf den Platz. Julia Grabher, die die angeschlagene Tamira Paszek im ersten Einzel ersetzt hatte, hatte ihr Einzel gegen Jekaterine Gorgodse mit 5:7 3:6 verloren. Haas glich dann aber mit einem 6:4 6:1 über Sofia Schapatawa aus. Gemeinsam mit Grabher holte sie gegen Oksana Kalaschnikowa/Schapatawa mit 6:3 7:5 den entscheidenden Punkt im Doppel.

„Großes Kompliment an Barbara“

Die Freude im ÖTV-Team war nach dem für den Klassenerhalt so wichtigen Sieg groß, zumal Kapitän Waber sein Team vor dem Doppel in der Außenseiterrolle gesehen hatte. „Jetzt freue ich mich riesig. Barbara hat ihr letztes Doppel vor acht Monaten gespielt. Aber sie war bestechend, kompakt, hat das nötige Selbstvertrauen aus dem Einzel mitgenommen und Julia beflügelt.“

Grabher hatte nach einer Oberschenkelzerrung von Paszek in das erste Einzel gehen müssen. „Julia hat leider nicht ihren besten Tag erwischt“, sagte Waber, „die Georgierin wäre zu packen gewesen.“ Umso mehr freute er sich über die Leistung von Haas, die er ja auch abseits des Fed-Cup betreut. „Ein großes Kompliment an Barbara“, meinte Waber, „sie hat zweimal hervorragend ihr Leistungspotenzial abgerufen und in den entscheidenden Momenten die Nerven in Zaum gehalten.“