Courchevel konkurriert mit Saalbach um WM 2023

Die französische Skiregion Courchevel-Meribel hat am Samstag am Rande der WM in St. Moritz ihre offizielle Bewerbung um die alpine WM 2023 bekanntgegeben. Um diese Titelkämpfe hatte sich bisher nur Österreichs Skiverband (ÖSV) mit Saalbach-Hinterglemm beworben.

Michel Vion, der Präsident des französischen Skiverbandes (FFS), glaubt, dass Courchevel-Meribel gute Chancen hat, die Salzburger Bewerbung auszustechen, „weil Österreich erst vor Kurzem die alpine Ski-WM in Schladming veranstaltet hat und die nordische Ski-WM 2019 in Seefeld organisiert“. Das vorläufige Budget der Kandidatur beläuft sich auf 42 Millionen Euro, wovon 30 Millionen vom Internationalen Skiverband (FIS) über Marketing- und TV-Rechte abgedeckt werden.

„Wir benötigen zwölf bis 18 Millionen, um eine Abfahrtspiste in Courchevel zu bauen und die Infrastruktur in Meribel zu modernisieren“, erklärte Vion, der 1982 in Schladming Kombinationsweltmeister wurde. Frankreich war zuletzt 2009 in Val d’Isere Gastgeber einer alpinen Ski-WM. Die Entscheidung über die Vergabe der Titelkämpfe 2023 fällt der Internationale Skiverband auf dem FIS-Kongress im Mai 2018. Die nächsten beiden WM-Schauplätze sind Aare (SWE/2019) und Cortina d’Ampezzo (ITA/2021).