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16. WM-Gold für Björgen

Teresa Stadlober hat bei der nordischen WM in Lahti am Dienstag im 10-km-Langlauf der Damen im klassischen Stil den zwölften Rang belegt. Den Sieg holte sich in souveräner Manier die Norwegerin Marit Björgen vor Charlotte Kalla (SWE/+ 0:41,0) und ihrer Landsfrau Astrid Uhrenholdt Jacobsen (0:55,5).

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Die 24-jährige Salzburgerin Stadlober war im Skiathlon (7,5 km klassisch und 7,5 km Freistil) auf Rang sechs gelaufen, diesmal fehlten ihr am Ende auf die Top Ten nur 1,8 Sekunden. Anna Seebacher kam bei ihrer WM-Premiere in einem Einzel-Rennen auf Platz 49.

Teresa Stadlober

APA/Roland Schlager

Stadlober zeigte erneut eine starke Leistung

„Es war ein sehr hartes Rennen, deshalb bin ich mit dem zwölften Platz schon sehr zufrieden. Ich hatte vom Skiathlon noch sehr schwere Beine. Ich war noch nicht so erholt, wie ich es mir gewünscht hätte“, sagte Stadlober im ORF-Interview. „Ich habe aber bis zum Schluss gekämpft. Ich wusste, dass es knapp hergeht, aber es war einfach nicht mehr drinnen. Meine Ski waren sehr gut, die Serviceleute haben Toparbeit geleistet. Am Samstag stehen noch die 30 km an, da möchte ich wieder in die Top Ten laufen.“

Platz um Platz verbessert

Bei der ersten Zwischenzeit nach 1,5 km lag Stadlober auf Rang 17. Nach 3,5 Kilometern war sie 15., nach 6,1 Kilometern 14. Bei der letzten Zwischenzeit bei 8,5 Kilometern lag sie auf Rang 13, im Ziel fehlte ihr auf ihren ersten Top-Ten-Platz über diese Distanz bei einem Einzelstartrennen nur noch ganz wenig.

Seebacher war mit ihrem Ergebnis ebenfalls zufrieden: „Ich habe mir nicht so viel erwartet, weil mir Skating schon mehr taugt. Es ist mir aber gut gegangen, ich bin sehr zufrieden.“ Dass sie direkt nach Björgen gestartet war, brachte ihr - zumindest in diesem Rennen - keinen Vorteil. „Die habe ich gar nie gesehen, weil sie gleich weg war. Das war schon imposant, da kann man viel mitnehmen.“

Weltmeisterin wollte schon „nach Hause“

Björgen wurde ihrer Rolle als Favoritin voll gerecht. Die 36-Jährige - und damit älteste Weltmeisterin aller Zeiten - hatte bereits im Skiathlon Gold erobert und auf der 10-km-Distanz im klassischen Stil beide Saisonrennen gewonnen. Es war die 16. WM-Goldmedaille für Björgen, die im Ziel 41 Sekunden vor der zweitplatzierten Titelverteidigerin Kalla lag.

Marit Bjoergen (NOR)

APA/AP/Matthias Schrader

Björgen gab von Beginn an Vollgas

„Ich war vor dem Start wirklich sehr nervös, ich wollte schon nach Hause gehen“, sagte Björgen nach ihrem elften Einzel-Gold. „Ich weiß nicht, warum mir das noch immer passiert. Vielleicht weil ich eine der Favoritinnen war und wusste, dass Gold möglich ist. Meine Ski waren perfekt, da konnte ich mich dann entspannen. Vor allem auf der zweiten Runde habe ich viel Zeit rausgeholt, es war ein unglaubliches Rennen.“

Die sechsfache Olympiasiegerin hatte in der vergangenen Saison eine Babypause eingelegt. Nach der Geburt ihres Sohnes Marius im Dezember 2015 ist sie in diesem Winter zurückgekehrt - und hat bei der WM nun dort weitergemacht, wo sie vor zwei Jahren in Falun aufgehört hatte. Damals gab es zweimal Gold und einmal Silber für die erfolgreichste WM-Starterin der Geschichte.

Nordische Ski-WM in Lahti

10 km Damen (klassisch):
1. Marit Björgen NOR 25:05,9
2. Charlotte Kalla SWE + 41,0
3. Astrid Uhrenholdt Jacobsen NOR 55,5
4. Heidi Weng NOR 1:13,8
5. Anna Haag SWE 1:22.7
6. Kerttu Niskanen FIN 1:23,7
7. Krista Pärmäkoski FIN 1:31,4
8. Ingvild Flugstad Östberg NOR 1:34,5
. Justyna Kowalczyk POL 1:34,5
10. Stefanie Böhler GER 1:35,8
12. Teresa Stadlober AUT 1:37,6
49. Anna Seebacher AUT 4:15,0

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