Karl Stoss als ÖOC-Präsident wiedergewählt

Wie erwartet geht Karl Stoss als Präsident des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC) in eine dritte Amtszeit. Am Mittwoch wurde der 60-Jährige bei der Ordentlichen Hauptversammlung der Olympiaorganisation im Studio 44 in Wien neuerlich für vier Jahre gewählt. Der Vorarlberger war als einziger Kandidat ins Rennen gegangen.

ÖOC-Präsident Karl Stoss

APA/Helmut Fohringer

„Es geht darum, die Rahmenbedingungen für unsere Topathleten bzw. ihre Trainer weiter zu verbessern“, betonte Stoss, der 2009 das Amt in turbulenten Zeiten von Leo Wallner übernommen hatte und seit August 2016 auch IOC-Mitglied ist. „Wir müssen endlich auf lange Sicht gemeinsam mit allen Verantwortlichen unsere Zielvorstellungen definieren. Nur wer über Jahre hinaus vorplant, wird sich heutzutage gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen können“, meinte der Vorarlberger.

Auch die übrigen Wahlentscheidungen zeugen von Kontinuität. Die drei Vizepräsidenten Elisabeth Max-Theurer, Peter Schröcksnadel und Otto Flum wurden bestätigt. Mit Eishockey-Verbandspräsident Gernot Mittendorfer und Horst Nussbaumer (Ruderverband) wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Neu ist auch Rechnungsprüfer Werner Kuhn (ASKÖ). In ihren (Vorstands-)Funktionen bestätigt wurden Herbert Hübel (ÖFB), Walter Kapounek (Hockey), Sonja Spendelhofer (Leichtathletik), Markus Prock (Rodeln), Herbert Houf (Segeln), Peter Kleinmann (Volleyball) sowie Gerd Prohaska (ASVÖ) und Ulrich Zafoschnig (Union) als Rechnungsprüfer.