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„Haben unsere Schlüsse daraus gezogen“

Auf dem Weg zum vierten Meistertitel in Folge peilt Red Bull Salzburg am Samstag in der 25. Runde der tipico-Bundesliga einen Auswärtssieg gegen die Admira an. Der überlegene Spitzenreiter reist mit der Referenz von zuletzt neun Pflichtspielsiegen in Folge nach Niederösterreich, ist aber auch gewarnt. Gegen die Südstädter setzte es die bisher letzte Niederlage in der Liga.

Die Erinnerungen von Trainer Oscar Garcia an das 0:1 im Heimspiel am 27. November des Vorjahres sind noch frisch. „Das hat geschmerzt, weil wir die klar bessere Mannschaft waren. Wir haben aber unsere Schlüsse daraus gezogen“, sagte der Spanier, dessen Team seit der 16. Runde acht Siege in Folge feierte und damit auch wieder mit einem Vorsprung von sechs Punkten auf Cashpoint Altach die souveräne Tabellenführung übernommen hat.

Tipico-Bundesliga, 25. Runde

Samstag, 18.30 Uhr:

Admira - Salzburg

BSFZ-Arena, SR Heiß

Mögliche Aufstellungen:

Admira: Leitner - Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner - Lackner, D. Toth - Sax, Knasmüllner, Spiridonovic - Monschein

Salzburg: Walke - Lainer, Miranda, Wisdom, Ulmer - Lazaro, Laimer, Samassekou, V. Berisha - Hwang, Minamino

Admira mit „gutem Mannschaftsgefüge“

Bei der letzten Niederlage der Salzburger saß bei der Admira noch Oliver Lederer auf der Bank, doch auch nach dem Trainerwechsel zu Damir Buric hat sich laut Garcia nichts Wesentliches an der Spielweise der Niederösterreicher geändert. „Sie verteidigen gut und stehen kompakt. Die Spieler kennen sich gut, sie haben ein gutes Mannschaftsgefüge“, so der Salzburg-Coach.

Deshalb müsse man für eine Fortsetzung des Erfolgslaufs hart arbeiten, betonte Garcia, der über die aktuelle Siegesserie ohnehin nicht viele Worte verlieren wollte. „Das ist kein großes Thema in der Mannschaft, weil es ihr nicht hilft, sondern sie vielleicht sogar schwächt. Wir sprechen lieber über das nächste Spiel.“

Respekt vor Salzburgs „hochkarätigem Kader“

Auch sein Gegenüber Buric hat eine stolze Bilanz vorzuweisen: Keine der vier Partien seit dem Amtsantritt des Kroaten wurde verloren. „Aber ich schaue nicht auf diese Serie, sondern darauf, was die Mannschaft auf dem Platz macht“, so der 52-Jährige.

Diesbezüglich gab es für Buric in den vergangenen Wochen wenig auszusetzen. „Wir hatten immer viel Ballbesitz und haben versucht, jedes Spiel zu dominieren.“ Gegen den Titelverteidiger ist das wohl eher nicht zu erwarten. „Die Salzburger haben einen hochkarätigen Kader und können wie zuletzt gegen Rapid auch Spiele gewinnen, in denen sie keine so starke Leistung bringen. Deshalb ist es wichtig, dass wir keine individuellen Fehler machen“, sagte der Admira-Betreuer.

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