Melzer-Brüder, Peya und Knowle nominiert
Österreichs Davis-Cup-Team wird von 7. bis 9. April in der Europa/Afrika-Zone I mit dem Quartett Gerald und Jürgen Melzer, Alexander Peya und Julian Knowle in Weißrussland antreten. Sebastian Ofner wird wie zuletzt in der Ukraine Sparringpartner sein. Nach einem Freilos zum Auftakt geht es in Minsk um den Aufstieg in das Play-off und um den Aufstieg in die Weltgruppe.
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Dass Dominic Thiem für den Länderkampf nicht zur Verfügung stehen wird, war zu erwarten gewesen. Denn unmittelbar vor dem ATP-1000-Turnier in Monte Carlo hätte dem Niederösterreicher auch laut seinem Coach Günter Bresnik nur Sand als Untergrund gut gepasst. Die Weißrussen taten dem Weltranglistenneunten aber nicht den Gefallen, es wird auf Hartplatz gespielt. Österreichs Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek griff nun auf sehr viel Routine zurück.
Koubek setzt auf Routine
Nur der 26-jährige Gerald Melzer fällt da etwas aus der Reihe. Sein Bruder ist 35 Jahre alt, Peya 36 und Knowle schon 42. Der Vorarlberger gibt nach vier Jahren sein Comeback im Team. „Es ist das stärkste Team, das ich aufbieten kann“, sagte Koubek, „und da gehört Julian dazu. Alex hat sich gewünscht, mit Julian zu spielen. Im Doppel rechne ich auf jeden Fall mit einem Punkt.“ Da ist aber Routinier Max Mirnyi als Gegner zu erwarten. Die Melzer-Brüder sind für die Einzel vorgesehen.

GEPA/Matthias Hauer
Jürgen und Gerald Melzer sind in Weißrussland als Einzel-Spieler vorgesehen
Gerald Melzer ist als aktueller 107. der Weltrangliste der am besten klassierte Einzel-Spieler beider Teams. Die Weißrussen Ilja Iwaschka (178.) und Jegor Gerasimow (409.) folgen erst hinter Jürgen Melzer (157.). Koubek warnte aber speziell vor Gerasimow, der beim Aufstieg gegen Rumänien zweimal siegreich war: „Er hat einen sehr guten Aufschlag. Wir haben aber sehr, sehr gute Chancen weiterzukommen.“ ÖTV-Präsident Robert Groß erwartet in einer aufgeheizten Davis-Cup-Atmosphäre kein leichtes Spiel.
Auf Jürgen Melzer, zuletzt Gewinner zweier Challenger, warten seine Davis-Cup-Partien Nummer 71 und 72. „Es ist immer eine besondere Ehre, für sein Land zu spielen. Ich hoffe, dass ich die Erwartungen erfüllen kann“, sagte der ehemalige Weltranglistenachte.
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