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Erster Sieg unter Coach Daxbacher

Routinier Karl Daxbacher hat sich in seinem vierten Spiel als Trainer von Traditionsverein Wacker Innsbruck über den ersten Sieg freuen dürfen. Die Tiroler setzten sich am Montag zum Auftakt der 24. Erste-Liga-Runde im Duell zweier kriselnder West-Clubs vor eigenem Publikum gegen Austria Lustenau mit 1:0 durch.

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Wacker schaffte dank der ersten Punkte im Jahr 2017 den Sprung auf Rang fünf. Mit 31 Punkten zogen die Innsbrucker am Tiroler Konkurrenten Wattens (29) vorbei. Lustenau ist sieben Zähler vor der Daxbacher-Elf Dritter. Die ohnehin nur noch geringen Aufstiegshoffnungen der Vorarlberger bekamen mit dem sechsten sieglosen Spiel in Folge den nächsten Dämpfer. Im Frühjahr gelang in vier Anläufen noch kein Treffer.

Innsbruck-Spieler jubeln

GEPA/Hans Osterauer

Nach längerer Durststrecke konnte Wacker Innsbruck wieder jubeln

Die Tiroler starteten sehr aggressiv in die Partie. Ante Roguljic (5.) und Claudio Holenstein (12.) verabsäumten es aber, für die frühe Führung zu sorgen. Die defensiv orientierten Lustenauer kamen nach einer halben Stunde zur einzigen Chance vor der Pause: Jodel Dossou setzte den Ball per Kopf daneben. Das rächte sich im Gegenzug. Patrik Eler zog auf Goalie Christopher Knett zu und hob den Ball gekonnt über den Schlussmann der Gäste (31.) hinweg.

Lustenau setzt Negativserie fort

Für den 25-jährigen Slowenen war es Saisontor Nummer zehn. Roman Kerschbaum hätte nachlegen können, scheiterte per Kopf aber an Knett (41.). Nach der Pause waren die Tiroler nicht wiederzuerkennen, wirkten verunsichert. Lustenau dominierte das Geschehen, ließ aber im Abschluss bei guten Chancen von Pedro (55.), Dossou (70.), Daniel Sobkova (76.) und Julian Wießmeier (77.) die Effizienz vermissen. Auf der anderen Seite traf Eler mit einem Heber über Knett das Tor nicht (81.).

Wackers Tormann Lukas Wedl blieb ohne Gegentor. Der 21-Jährige ersetzte den wegen Rückenproblemen fehlenden Pascal Grünwald und setzte eine tolle Serie fort. Mit ihm im Tor gab es diese Saison in sechs Partien drei Siege und drei Remis. Innsbruck revanchierte sich für das 0:1 im ersten Duell am Tivoli in dieser Saison. Lustenau hat seit dem letzten Sieg am 18. November 2016 (4:2 in Wattens) viermal verloren und zweimal remisiert. Interimstrainer Daniel Ernemann wartet nach seinem dritten Spiel auf den ersten Sieg.

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