Junioren-WM in Nordkorea droht Verlegung

Wegen der politisch angespannten Situation droht der geplanten Judo-Junioren-WM in Nordkorea eine Verlegung. „Wir befinden uns im Prozess der Neubewertung, wahrscheinlich werden wir das Turnier auf einen friedlicheren Zeitpunkt verschieben“, erklärte Marius Vizer, Präsident des internationalen Judo-Verbandes (IJF), am Dienstag bei einer Fragerunde auf Twitter.

Die Titelkämpfe der Nachwuchs-Judokas sollen vom 18. bis 22. Oktober dieses Jahres in Pjöngjang stattfinden. Auch Slowenien und Bosnien-Herzegowina hatten sich um die Ausrichtung der WM beworben. Nach mehreren Raketentests und zwei Atomversuchen durch das international isolierte Nordkorea in den vergangenen Monaten hatten sich die Spannungen in der Region deutlich erhöht.