1.500-m-Läuferin Bulut verliert Olympiagold von 2012

Das 1.500-m-Damen-Finale der Olympischen Spiele 2012 in London erweist sich zunehmend als Wettlauf der Doperinnen. Der Leichtathletikweltverband (IAAF) hat am Mittwoch die Türkin Gamze Bulut für vier Jahre wegen Unregelmäßigkeiten im biologischen Pass gesperrt.

Gamze Bulut (TUR)

Reuters/Lucy Nicholson

Der Mittelstreckenläuferin war nachträglich die Goldmedaille erst zuerkennt worden, nachdem ihrer Landsfrau Asli Cakir Altekin der Olympiasieg wegen Dopings aberkannt wurde. Maryam Yusuf Jamal aus Bahrain könnte als Drittplatzierte von London nun auf Platz eins vorrücken. Silber wird wohl die Russin Tatjana Tomaschowa erhalten, die auch schon einmal wegen Dopings gesperrt war.

Für zwei Jahre sperrte die IAAF zudem die Türkin Elvan Abeylegesse. Bei Nachtests der Proben der WM 2007 wurde ihr die Einnahme von Stanozolol nachgewiesen. Rückwirkend wurden alle ihre Resultate der Jahre 2007 bis 2009 annulliert. Abeylegesse gewann Olympiasilber über 5.000 und 10.000 m in Peking 2008 sowie 10.000-m-Silber bei der WM 2007 in Berlin.