Münchner Polizei prüft Sicherheitskonzept für Bayern-Spiel

Nach der Attacke auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund will die Münchner Polizei ihr Sicherheitskonzept für den Champions-League-Schlager zwischen dem FC Bayern und Real Madrid noch einmal überprüfen.

Die Verantwortlichen werden nach Angaben eines Sprechers am Vormittag über mögliche Konsequenzen für das Viertelfinal-Hinspiel Mittwochabend (20.45 Uhr, live in ORF eins) beraten.

Zur Bewertung der Lage stünden die Beamten auch in Kontakt mit der Dortmunder Polizei, sagte der Sprecher in der Früh weiter. Er betonte gleichzeitig: „Wir haben keinerlei Gefährdungshinweise für München und das Spiel.“

Nachdem am Dienstagabend neben dem BVB-Bus drei Sprengsätze explodiert und Dortmund-Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt worden waren, hatte die Münchner Polizei am Abend einen Einsatzzug im Viertel des Hotels von Real Madrid auf Streife geschickt. Die Beamten seien wegen einer größeren Fanversammlung bereits zuvor beim Hotel gewesen und angesichts der ersten Meldungen aus Dortmund dort behalten worden, sagte der Sprecher.