Wien-Marathon an Korir, Pfeil mit WM-Limit

Albert Korir hat am Sonntag mit einem Zielsprint vor dem Burgtheater den 34. Wien-Marathon gewonnen. Der Kenianer siegte nach 42,195 Kilometer mit einer Zeit von 2:08:40 Stunden zwei Sekunden vor seinem Landsmann Ishmael Chemtan. Dritter wurde mit Ezekiel Omullo (2:09:10 Stunden) ebenfalls ein Läufer aus Kenia.

Es war der 14. Männer-Sieg für Kenia in der Geschichte des VCM, der Streckenrekord des Äthiopiers Getu Feleke aus dem Jahr 2014 von 2:05:41 war wegen der teilweise sehr windigen Bedingungen nicht in Gefahr. Die Siegerzeit war die 17.-beste je in Wien gelaufene Marke.

Der beste Österreicher Valentin Pfeil kam als bester Europäer als Elfter ins Ziel und unterbot mit einer Zeit von 2:14:50 Stunden das Limit für die WM in London um zehn Sekunden. Der 28-jährige Oberösterreicher konnte seine Bestzeit damit gegenüber dem Vorjahr um 1:47 Minuten steigern.

Siebenfache Mutter gewinnt Damenrennen

Bei den Damen gewann die 37-jährige Nancy Kiprop mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:24:20 Stunden. Die Kenianerin kann auf eine bereits 23-jährige Karriere zurückblicken. Die Topmarke der siebenfachen Mutter (zwei leibliche und fünf adoptierte Kinder) stand bisher bei 2:25:13 Stunden.